USB 3.0: Apple möglicher Pionier

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Apple könnte einer der ersten Computerhersteller sein, die den neuen USB 3.0-Standard in ihre Produkte integrieren. Damit würde sich eine der großen Hoffnungen vieler Mac-Nutzer erfüllen.

Wie die DigiTimes berichtet, hat der taiwanische IT-Zulieferer Genesys Logic mit der Auslieferung von Prototypen erster USB 3.0-Controller an „einen großen Kunden“ begonnen. Zwar bestreitet dies Genesys selbst, aber „brancheninterne Quellen“ seien überzeugt davon, dass es sich bei dem Kunden um Apple handelt.
Begründet werden diese Vermutungen damit, dass Genesys ein Partner von United Microelectronics ist, der wiederum Novatek beliefert. Von Novatek sollen Teile der Displaysteuerung des letzte Woche vorgestellten Apple iPad stammen.

Was immer an diesen Gerüchten dran ist: Klar ist, dass Apple bereits 1998 an der Verbreitung des USB-Standards maßgeblich beteiligt war. Die ersten iMacs, die nach der Rückkehr von Steve Jobs nach Cupertino entwickelt und ausgeliefert wurden, verfügten serienmäßig über zwei USB-Schnittstellen.

Darüber hinaus käme diese Entwicklung auch der voranschreitenden Geschwindigkeit von Speichermedien zugute: Der aktuelle USB 2.0-Standard bremst moderne Massenspeicher wie SSDs aus, sobald sie als externe Lösung verwendet werden. Mit der rechtzeitigen Implementation von USB 3 und der resultierenden Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 5 Gigabit pro Sekunde könnte dieses Problem mittelfristig behoben werden.

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Mac-User und Fernostexperte, gelten Max’ Interessen neben den Geräten und Programmen aus Cupertino auch der Situation in Japan, China, Korea und anderen weiter entfernteren Ländern, in denen Apple-Hardware nicht nur begeistert genutzt, sondern auch zu weiten Teilen hergestellt wird.

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  • Geschrieben am: 3. Februar 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
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