Apple dementiert 27“ iMac-Produktionsstopp

In einem Bericht des Wall Street Journal hat sich ein Apple-Pressesprecher zu den Problemen des iMac 27 Zoll geäußert. Seit kurzem kursierten Gerüchte über Austauschdisplays und einem Produktionsstopp der Serie; nun dementiert Apple dies.

iMac 27 Zoll Intel Core 2 Duo 3,06 GHz, Bild: Macnotes

In dem Bericht „The Mysterious iMac Delay“ – „Die mysteriöse iMac-Verzögerung“ – räumt der Apple-Sprecher ein, dass man an der Lieferzeit arbeite. Er bezeichnete das 27-er-Modell als gewaltigen Erfolg bei den Kunden, was wohl aus seiner Sicht die Lieferverzögerungen genügend erklärt.

Auf die Probleme kam er auch kurz zu sprechen. So fügte er an, dass die Produktion weitergeführt wurde, während das Unternehmen an der Behebung der flackernden und gelbstichigen Displays arbeitet. Er dementierte damit indirekt die Gerüchte zum Produktionsstopp, bis Apple, beziehungsweise die Zulieferfirmen, neue Displays liefern könnten.

Drei Monate nach dem Hardware-Update wirkt das jetzige Statement wie eine ganz schwache Ausrede. Apple möchte Geld verdienen und setzt normalerweise alle Hebel in Gang, um die Kundennachfrage auch befriedigen zu können. Sollte das Problem aber einfach bei Zulieferern und Apple-Entwicklern liegen, die die Displayprobleme nach wie vor nicht in den Griff bekommen, wäre ein vorgeschobenes “unerwartet hohe Nachfrage” eine Zeit lang glaubhaft – drei Monate nach Produkteinführung wachsen jedoch die Zweifel.

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Metadaten
  • Geschrieben am: 3. Februar 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
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