iMac 27″ Teardown: Keine Alternative zum Cinema Display?

iMac (2008), Bild: Apple

Eine interessante Preisgleichheit findet man im Apple Store. Sowohl 30″ Cinema Display wie auch 27″ iMac kosten 1799 Euro, der „kleine“ 27-Zoll-iMac gar nur deren 1499. Der Gedanke liegt nahe, statt 3 Zoll Bildschirm mehr fürs gleiche Geld einen zusätzlichen Rechner zu erhalten. Nur: den iMac als externes Display zu verwenden, ist bislang nur eingeschränkt möglich, wie ein ifixit-Teardown nun ergab.

Das aktuell größte CinemaDisplay Apples kommt zum stolzen Preis, ist mit seiner Größe aber auch ein sehr ernstzunehmender TV-Ersatz. Größentechnisch nah dran und HD-fähig ist der neue 27″-iMac, der die 2560×1600 Pixel des Cinema Displays mit seiner 2560×1440-Auflösung nur knapp verpasst. Dafür bekommt man fürs gleiche Geld (bzw. beim „kleinen“ 27″-iMac gar 300 Euro günstiger) aber einen kompletten, bestens ausgestatteten Rechner obendrauf. Nur: im Gegensatz zum Cinema Display ist am iMac kein DVI-Eingang vorhanden, sondern nur der Mini-Displayport.

Der wiederum will mit Apples Adaptern nicht mit externen Videoquellen zusammenarbeiten, vermeldet das iFixIt-Team nach einem Teardown des 27″-iMac. Als externer Monitor an anderen Macs ist der iMac zu verwenden – aber mehr geht offenbar (noch) nicht. Der iMac funktioniere nicht als externes Display, wenn man den Mini Display Port-DVI Adapter Apples verwende, getestet wurde das mit einer PS3 Slim sowie mit einem MacBook und einem MacBook Pro. Man hofft nun auf einen passenden Adapter eines Drittherstellers.

Aus dem preisgleichen Cinemaersatz mit integriertem Rechner wird so aktuell (noch) nichts. Ästhetischen Trost spendet das iFixIt-team, die von einem geöffneten iMac27″ ein Wallpaper gebaut haben.

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Berufsbedingt auf iPhone und Macbook Pro gewechselt und pflegt seitdem ein stetig wachsendes Faible fürs iPhone wie auch eine gewisse Distanz zum Macbook. Nutzt ungeniert auch Linux und Windows, was ihn nicht davor schützt, gelegentlich Fanboy geschimpft zu werden.

Metadaten
  • Geschrieben am: 24. Oktober 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 3. März 2021
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