iPhone-Apps: Zahl überbewertet?

App Store, Bild: Apple

Von einem „schmutzigen kleinen Geheimnis“ zu sprechen, ist vielleicht etwas hoch gegriffen: Dass Apps in durchaus vierstelliger Größenordnung eigentlich nur Variationen ein und derselben Applikation sind, relativiert die Vormachtstellung des App Store zur Konkurrenz allenfalls geringfügig.

Beispielsweise bietet laut GigaOM alleine MoLinker 800 Apps an, die allenfalls als etwas aufwändigerer Offline-Reader für Wikipedia und Flickr taugen und jeweils zu einem spezifischen Ziel Content aus dem Netz ziehen. Der Unterschied zwischen den 800 Anwendungen ist allenfalls die Variation des verwendeten Suchbegriffs.

Würde man solche „Bulk Apps“ in den Statistiken als nur eine App bewerten, würde das den Vergleich zwischen den verschiedenen App Stores entzerren, so die anschließend aufgestellte These. Angesichts von allein ein paar hundert Furzapplikationen wird die Kritik auch damit nicht unbedingt überzeugend entkräftet. Abgesehen davon, dass ein in der Regel zutreffendes „Theres an app for that“ wohl mehr über den App Store aussagt wie eine Zahl – ob die nun 64.000 lautet oder 25.000.

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Berufsbedingt auf iPhone und Macbook Pro gewechselt und pflegt seitdem ein stetig wachsendes Faible fürs iPhone wie auch eine gewisse Distanz zum Macbook. Nutzt ungeniert auch Linux und Windows, was ihn nicht davor schützt, gelegentlich Fanboy geschimpft zu werden.

Metadaten
  • Geschrieben am: 16. Juli 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 3. März 2021
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