Bump: Kontaktinfos austauschen mit iPhone und iPod touch

Die App Bump ist gerade mal einen Monat alt, dank der 1-Milliarde-Apps-Aktion von Apple kommt sie jetzt ganz groß raus. Mit der App lassen sich digitale Visitenkarten austauschen, zur Übertragung freigeben lassen sich Daten wie Handynummer, Foto, Adresse und Mailadresse. Ausgetauscht werden diese Informationen über jegliche Art von Verbindung, sowohl UMTS, EDGE als auch WiFi.

Bump, Screenshot

Voraussetzung ist ein iPhone oder iPod touch. Stößt man die Hände mit den darin befindlichen Geräten zusammen, wird die Verbindung hergestellt. Diese wird zum Bump-Server geschickt, der Server ermittelt dann über einen Algorithmus, welche Geräte in der Cloud zum Bump-Vorgang an sich gehören. Danach wird eine Abfrage gestartet, ob die Kontaktdaten ausgetauscht werden sollen. Erst wenn beide bestätigt haben, ist der Vorgang abgeschlossen und der Kontakt wird im Adressbuch abgespeichert.

Welche Daten man herausgeben will, kann man auf dem Hauptbildschirm der App festlegen.

Beim Bump-Vorgang an sich wird offenbar der Bewegungssensor benutzt: Anstatt die Hände aneinanderzustoßen reicht es auch aus, das Gerät zu schütteln, um die Übertragung zu starten.

Nachteil dieser Kontaktübertragung: Bisher gibt es Bump nur für iPhone und iPod touch. Es soll in Zukunft auch noch für Android und BlackBerry veröffentlicht werden. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es auf Geek-Großveranstaltungen zu einem gewissen durcheinander kommen könnte: Wird auf drei Geräten gleichzeitig gebumpt, gibt es lediglich eine Fehlermeldung und den Hinweis darauf, es nochmal zu probieren.

Alles in allem ist Bump eine nette Spielerei, in der Praxis aber doch eher unpraktisch, da beide Geräte müssen an irgendeine Netzanbindung angeschlossen sein müssen. Selbst bei alten Handys ließen sich vcf-Visitenkarten doch direkt per Infrarot austauschen.