Apple zu den Microsoft-Werbespots: „Ein PC ist kein Schnäppchen“

Apple hat sich gestern zu den Microsoft-Werbespots geäußert, in denen preiswerte PCs als günstige Alternative zu Apple-Rechnern beworben werden. Kommentiert wurden die Spots von Applesprecher Bill Evans, der in einem Artikel der BusinessWeek zitiert wurde. Beleuchtet wurden in dem Artikel die Unterschiede zwischen dem $699-HP-Notebook, das sich Lauren im ersten Spot gekauft hat, und dem 17" MacBook Pro.

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„Ein PC ist kein Schnäppchen, wenn er nicht das tut, was man will. Sowohl Apple auch als Microsoft sind sich einig, dass jeder denkt, dass Macs cool sind. Mit gutem Design und fortgeschrittener Software kann ihnen kein Gerät zu welchem Preis auch immer das Wasser reichen,“, so Evans.

Verglichen wurden im BusinessWeek-Artikel unter anderem die Softwareausstattung und die Leistungsfähigkeit der Hardware. Zum einen wird auf die relative Virusfreiheit der Macs hingewiesen: Während man für den PC für eine anständige Virussoftware rund $50 im Jahr zahlen muss, braucht man eine solche Software auf dem Mac nicht. Und da wären da noch die Programme, die in Form von iLife mitgeliefert werden: Will man Software mit vergleichbarer Ausstattung für das HP-Notebook, sind noch einmal rund $350 fällig.

Auch auf die Akkulaufzeit wurde ein Auge geworfen: Während das HP-Notebook nach rund 2 1/2 Stunden schlapp macht, läuft das MacBook Pro rund 8 Stunden ohne Stromversorgung. Auch die Displayauflösung ist unterschiedlich: Das MacBook Pro liefert 1920×1200 Pixel, während das HP-Notebook eine maximale Auflösung von 1440×900 Pixeln mitbringt.

Letzter Punkt, den die BusinessWeek aufführt, ist die Kundenzufriedenheit. Zum einen gibt es beim Mac auch nach der Garantiezeit immer noch den Service der Genius Bar, die kostenlos eine Diagnose stellen, sollte der Rechner einmal nicht mehr laufen. Und auch in den Umfragen steht Apple noch weit vor HP.

Fazit der BusinessWeek: „Es gibt gute Gründe dafür, dass Apple gute Gewinne einfährt und Marktanteile gewinnt. An der Qualität wird nicht gespart, und deshalb verlangen sie höhere Preise.“

Letzteres möchte ich an dieser Stelle allerdings in Frage stellen: Nicht nur ich, sondern auch viele andere hatten im letzten Jahr überdurchschnittlich oft mit Hardwaredefekten zu kämpfen…