Entwickler-Studie: iPhone OS und Android attraktivste Plattformen

Die Positionsbestimmung über GPS ist ein zentrales Feature der meisten Entwickler für mobile Plattformen, so eine Studie, zu der hundert Entwickler für sechs Mobilplattformen befragt wurden. Ortsbezogene Dienste werden somit noch weiter an Bedeutung gewinnen. Die größte App-Auswahl wird man weiter via iPhone haben, Android kristallisiert sich als Hauptkonkurrenz heraus - die Bereitschaft, Apps auf Symbian oder Palm zu portieren, ist erstaunlich gering.

iPhone OS 3.0, Bild: Apple

Geolocation ist ein zentrales Feature in einer großen Zahl der Apps, die von den befragten Entwicklern gebaut wurden. Exakt genug kann die Regionalisierung kaum sein – die exakte Position brauchen fast drei Viertel der Apps, die mit Geolocation arbeiten, mit der Stadt oder gar nur dem Land geben sich nur 3 bzw. 5% der Apps zufrieden. Jeweils fast die Hälfte gab an, dass Geolocation das Kernfeature ihrer App ist bzw. der Nutzwert der App durch die Positionsbestimmung stark anstieg.

Was die Attraktivität der Plattformen angeht, scheint nur Android das Potential zu haben, der Dominanz des App Store etwas entgegenzusetzen. 58% der Nicht-Androidentwickler wollen iher Apps auf Googles Mobilplattform portieren, 40% der nicht-iPhone-Entwickler wollen Apples Smartphone bald ebenfalls mit Apps versorgen. Die Absicht, Apps auf RIMs Blackberrys zu portieren, haben jedoch nur noch ein Viertel der Nicht-RIM-Entwickler, Portierungen zu Symbian (9%) und Palm (8%) planen laut Studie nur noch wenige.

Zukunftsaussichten, demnach: mehr und mehr ortsbasierte Applikationen, mit der großen Auswahl auf dem iPhone und Android-Smartphones. RIM wird sich auf einem dritten Platz positionieren, Palm und Symbian scheinen den Zug vorerst verpasst zu haben. Wobei natürlich ein „Weniger ist mehr“-Effekt eintreten könnte: die Vielzahl der Apps fürs iPhone wird ja nicht immer nur als Vorteil aufgefasst – eine etwas überschaubarere Auswahl wird wohl auch ihre Freunde finden.