kg, den 12. Februar 2009

Ripdev schützt iPhone-Apps vor Raubkopierern und Crackprogrammen

Ein SDK fürs iPhone
Ein SDK fürs iPhone, Bild: Apple

Crackulous hat nicht nur bei uns für Diskussionen gesorgt: Das Programm, mit dem sich iPhone-Apps vom Kopierschutz befreien lassen, lässt vor allem eine Frage aufkommen: Wie sicher ist der App Store und wie können Entwickler ihre Apps vor dem Klau schützen?

Ganz hilflos müssen Entwickler Programmen wie Crackulous nicht entgegentreten: Ripdev heißt der Service, mit dem sich Apps schützen lassen.

Die Entwickler von Ripdev haben einen Weg gefunden, um die Apps mit einem Zusatz zu versehen. Dieser hindert nicht nur die gecrackten Apps daran, gestartet zu werden, auch die aktuell vorhandenen Crack-Programme scheitern daran. Außerdem funktioniert es mit dem iPhone-SDK und die regulär gekauften Apps laufen auch auf iPhones mit Jailbreak.

Abonnenten von Ripdev können ihre Apps auf den Ripdev-Server hochladen, dieser bearbeitet die Apps und gibt geschützten Dateien hinterher wieder aus, danach kann man sie direkt im App Store einreichen.

Kostenlos ist die Sache nicht: Pro Quartal wird eine Gebühr fällig, außerdem wird für jede eingereichte App je nach Preis im Store eine Einrichtungsgebühr fällig. Entsprechend lohnt sich der Dienst vermutlich nur für eine kleine Gruppe Entwickler, die entsprechend viele Programme verkaufen. Verhindern lässt sich die Software-Piraterie nicht endgültig, aber es wird definitiv schwieriger.


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