VESA gibt Spezifikationen für DisplayPort 1.2 bekannt

Vor rund einem Monat gab Apple bekannt, dass der eigens entwickelte Mini-DisplayPort-Ausgang von anderen Herstellern benutzt werden dürfe, nach Beantragung einer Lizenz. Jetzt wird alles einfacher: Der Mini DisplayPort soll in die Spezifikation des DisplayPort 1.2-Standards integriert werden.

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Bekanntgegeben wurde das bei der CES von der Video Electronics Standards Association (VESA), die diesen Standard überwacht. Vorteil der Integration in die Spezifikationen: Computer- und Grafikkarten-Hersteller müssen sich nicht mehr mühselig bei Apple um eine Lizenz kümmern.

Das sind allerdings nicht die einzigen Neuigkeiten, die es über den DisplayPort 1.2 zu berichten gibt. Die Bandbreite des Ports wird sich künftig auf 5,4GB/s verdoppeln, was unter anderem zur Folge hat, dass Auflösungen von bis zu 3840×2160 Pixeln mit einer 30-Bit-Farbtiefe erreicht werden können. Zusätzlich dazu wird es laut VESA mit dem DisplayPort 1.2 möglich sein, bis zu vier Bildschirme aneinandergereiht anzuschließen, sofern die Grafik selbst entsprechend kompatibel ist. Zusätzlich soll der neue Standard bei der Benutzung von nur einem Monitor eine Wiederholrate von bis zu 130 Hz ermöglichen.

Veröffentlicht werden die neuen Spezifikationen Mitte des Jahres. Ob Apple alle Möglichkeiten des Ports ausschöpfen wird, wird sich spätestens ab dann zeigen. Einige Grafikkarten und Monitore von Herstellern wie AMD und Dell unterstützen bereits DisplayPort als Anschlussoption.