Gizmodo: Steve Jobs Gesundheitszustand rapide verschlechtert

Gizmodo gießt Öl ins Feuer der nicht endenden wollenden Spekulationen um die Gesundheit von Steve Jobs:

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„Steves health is rapidly declining. Apple is choosing to remove the hype factor strategically vs letting the hype destroy apple when the inevitable news comes later this spring.“
Anonyme Quelle via Gizmodo

So zitiert das Blog eine Quelle, die bisher angeblich 100% richtige Informationen über künftige Apple-Produkte geliefert und deshalb glaubhaft sein soll. Demnach verzichtet Jobs aus gesundheitlichen Gründen auf die Keynote zur Macworld 2009.

Steve Jobs wurde 2004 erfolgreich ein Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) entfernt. Während dieser Zeit führte Finanz-Vorstand Tim Cook das Unternehmen, der für viele Beobachter auch als ein potentieller Nachfolger gilt.

Spätestens seit der WWDC 2008 ist Jobs‘ Gesundheit immer wieder Gegenstand von Gerüchten und Spekulationen. Grund dafür war seine sichtbar schmalere Statur, aber auch die Tatsache, dass er zuletzt die Keynote-Bühnen mit Tim Cook und Phil Schiller teilte. Schlagzeilen machte auch ein von Bloomberg versehentlich veröffentlichter Nachruf. Jobs betonte jedoch mehrfach, dass er nicht ernsthaft erkrankt sei.

Ob man dem Gizmodo-Bericht nun glauben mag oder nicht: Apples Erklärung für das Fehlen von Steve Jobs bei der anstehenden Macworld 2009 ist und bleibt sehr dürftig, der Zeitpunkt der Pressemitteilung wenige Tage vor Weihnachten wirkte alles andere als „nach Plan“. So werden Gerüchte wie die um Jobs Gesundheitszustand weiter angeheizt – darüber muss sich auch Apples PR-Abteilung im Klaren gewesen sein.

Update vom 31. Dezember 2008 (8:45 Uhr):

Jim Goldman von CNBC widerspricht dem Gizmodo-Bericht ganz energisch. Zwar halte auch er Apples Kommunikation rund um den Macworld-Rückzug für nicht gelungen, Jobs‘ Gesundheit habe bei dieser Entscheidung aber keine Rolle gespielt. Goldman gehört zu den wenigen Journalisten, die Jobs regelmäßig persönlich interviewen können.