Notizen vom 11. Juli 2008: iPhone 3G sehr rar

iPhone 3G, Bild: Apple

Notizen vom 11. Juli 2008. Das iPhone 3G wird wohl nur in homöopathischen Dosen verkauft. In England allerdings werden wegen eines Problems bei der Aktivierung momentan gar keine Geräte verkauft. Gute Nachrichten gibt es bei MobileMe. Der Clouddienst arbeitet nun zufriedenstellend.

Homöopathische Liefermengen des iPhone 3G

Mit erschreckender Übereinstimmung berichten heute alle Mac-Seiten über die peinlichen Liefermengen des iPhone 3G. Die T-Punkte haben jeweils zwischen 2 und 10 Geräte erhalten. Auch wir beobachteten vielerorts enttäuschte Gesichter.

Unbestätigte Quellen sprechen von einem gesamten Liefervolumen für Deutschland von 4.800 Geräten. Das könnte eine Erklärung für die unzureichende Verfügbarkeit sein. Auch die T-Mobile-Hotline erteilt derzeit Absagen am Fließband. Das iPhone 3G dürfte zu diesem Zeitpunkt deutschlandweit ausverkauft sein.

Auch über die avisierten Nachlieferungen herrscht Unklarheit. Die einen sprechen von 2-3 Tagen, die anderen von Wochen. Aber auch in den Nachbarländern schaut es ähnlich chaotisch aus.

Auch in der Schweiz kaum iPhone 3G

Die Schweizer Mobilfunkanbieter konnten ebenso wie in Deutschland nur wenige potentielle Käufer befriedigen. Auch hier wurden viel zu wenig Geräte angeliefert. Nach Berichten unserer Kollegen von Macprime haben wohl beide Mobilfunkbetreiber (Orange und Swisscom) keine iPhones mehr auf Lager.

Auch die Auslieferung der online vorbestellten Geräte gestaltet sich mehr als chaotisch. Der T-Mobile-Logistiker DirektExpress versucht derzeit reihenweise Empfänger zu kontaktieren, um die Lieferung zu verschieben. Derzeit liegen auf beiden Seiten die Nerven blank und es fallen hier und da etwas derbere Worte.

In England Fehler im Aktivierungssystem

In Deutschland wanderten in den Morgenstunden wenigstens einige wenige iPhones über den Tresen. Doch im Vereinigten Königreich verkaufte O2 kein einziges Gerät. In den Filialen gab es akute Probleme mit der Aktivierungssoftware. Mittlerweile vertröstet man die Kunden und nimmt deren persönliche Daten auf. An den geringen Liefermengen ändert der obige Zustand allerdings nichts.

MobileMe

Gestern ging es mit der Verfügbarkeit des neuen Internetdienst noch etwas holprig zu. Mal war es möglich sich einzuloggen, mal wieder nicht. Später wurde nur noch zur Apple-Homepage weitergeleitet. Nun funktioniert es aber und ehemalige DotMac-User (und Neu-MobileMe-Nutzer) können sich auf me.com mit den bekannten Logindaten anmelden.

Mehr über tl:

Genussmensch mit Mac. Jahrelang ärgerte er sich über Treiberkonflikte und Virenattacken. Jetzt genießt er die Intuitivität und das Design seines MacBook.

Metadaten
  • Geschrieben am: 11. Juli 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 1. März 2021
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