Kolumne: Es dreht sich etwas!

iMac (2008), Bild: Apple

Es geht dieser Tage auf den Weltmärkten turbulent zu. Die Panikmache ist groß und alle haben Angst vor dem großen bösen Wolf. Der trägt den Namen Rezession. Unlängst hat die Rezessionsangst auch auf der grünen Insel Einzug gehalten.

Das geschieht den Iren Recht sagt manch einer. Die haben schließlich für noch mehr politische Turbulenzen in der EU gesorgt. Daher gibt es in diesen Tagen wenig Gutes in der Wirtschaft zu berichten. Zusätzlich drückt der Spritpreis auf die Gemüter aller Autofahrer. Wenn da nicht ein kleines kalifornisches Dorf wäre. In Cupertino weht der Wind des Aufschwungs!

Apples Marktanteil steigt und befindet sich auf einem richtigen Weg. Dabei knabbert der Mac-Hersteller Stück für Stück am Kuchen von Microsoft. Das könnte einem schon fast leid tun. Erst dieses kleine Vista-Problem (Menno! Keiner will mich haben!), dann das Zune Problem (Menno! Keiner hat mich lieb!) und jetzt noch das: Das Media Center von M$ soll eine herbe Enttäuschung sein, jedenfalls laut Engadget HD.

Axel Springer setzt auf Macs

Da verwundert uns der Schritt der Axel Springer AG nicht mehr. Die möchte alle 12.000 PCs bis spätestens nächstes Jahr durch einen Mac ersetzen. Trotzdem sollte man sich die gelungene Zusammenfassung der Entscheidung durch den Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG, Dr. Döpfner, auf keinen Fall entgehen lassen. Wie ich finde kann man es einfach nicht besser zum Ausdruck bringen, was so eine Umstellung auf Macs in einem Unternehmen bewirkt!

Was kommt als nächstes?

Dieser Schritt findet bestimmt weitere Nachahmer. Denn auch die Deutsche Bank meldete zuletzt, allen seinen Mitarbeitern die Wahl zwischen einem Blackberry und dem iPhone 3G zu ermöglichen.

Wird die Deutsche Bahn Ihre ICEs mit weißen MacBooks in der ersten Klasse ausstatten? Die Daimler AG alle ihre Systeme auf Apple umstellen? Und die Fluggesellschaft mit dem Kranich an allen Check-In-Schaltern iMacs hinstellen? Wenn es so weiter geht, wird die Antwort vermutlich „ja“ heißen.

Kosten senken?

Man muss aber nicht bei den ganz großen AGs suchen, auch im kleinen Maßstab dreht sich was. Neulich war ich an meiner alten FH und dort hat man sich, gegen alle externen Analysen und Vorschläge mit Windows-PCs auszustatten, auf einen Kauf von ausschließlich Apple Hardware geeinigt. Die Kalkulation war die selbe wie bei Axel Springer, mit dem gleichen Budget konnten mehr Rechner gekauft werden und die Kosten der Wartung gesenkt werden. In diesem Sinne sollten die meisten IT-Entscheider sich ans Herz fassen und bei der nächsten Kaufentscheidung eventuell doch einen Apfel kaufen!

Mehr über ac:

Mac-Nutzer seit 1989, heute tätig als Buchautor und Experte auf dem Gebiet "Win on Mac". Besitzt eine Sammlung an alten Apple Rechnern, angefangen beim Apple IIe über Mac 512k, Colour Classic und PowerMac 8600.

Metadaten
  • Geschrieben am: 6. Juli 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 1. März 2021
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