Redaktion Macnotes, den 4. Dezember 2007

Vodafone unterliegt im iPhone-Streit

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Das Landgericht Hamburg hat seine Entscheidung im Streit zwischen T-Mobile und Vodafone um das Vertriebsmodell des iPhones bekanntgegeben. Demnach darf T-Mobile das iPhone weiterhin exklusiv vertreiben, die einstweilige Verfügung wurde aufgehoben.

Das Gericht teilt mit, dass die Kammer des Landgerichts Hamburg nach dem Ergebnis der mündlichen Verhandlung vom 29. November 2007 einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb oder gegen das Kartellrecht nicht mehr anzunehmen vermag.

Dementsprechend wird T-Mobile das vertragsfreie 999-Euro-iPhone wieder aus dem Programm nehmen: Das Modell, so Vertriebschef Philipp Humm, wurde dem Konzern aufgezwungen und entspräche in keiner Weise den Vorstellungen der Telekom. Damit bleibt in Deutschland das iPhone ohne SIM-Lock eine Episode.

Entsperrung nach 24 Monaten

Neu ist aber: Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit entsperrt T-Mobile das iPhone kostenlos. Dieses Eingeständnis dürfte dazu beigetragen haben, dass das Landgericht Hamburg letztlich im Sinne von T-Mobile entschied.

Bei der heutigen Entscheidung muss es sich nicht um das letzte Wort im iPhone-Streit handeln. Vodafone kann innerhalb eines Monats Berufung einlegen, außerdem bleibt der Gang ins Hauptsacheverfahren.


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