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	<title>Du hast nach lobbyismus gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach lobbyismus gesucht - Macnotes.de</title>
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	<item>
		<title>Apples Quartalszahlen Q1/2020: Neuer Rekord dank iPhone, Services und Wearables</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/01/29/apple-meldet-neuen-rekord-quartalszahlen-q12020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 00:54:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Weihnachtsgeschäft lohnte sich für Apple. Der iPhone-Hersteller aus Cupertino meldete nach Börsenschluss ein neues Rekordergebnis. 91,819 Milliarden US-Dollar. Besonders überzeugen konnten iPhones, Wearables und Services. Ende Oktober gab es zum letzten Mal einen Kassensturz in Cupertino. Seinerzeit lautete die Prognose: Man erzielt zwischen 85,5 und 89,5 Milliarden US-Dollar Umsatz. Apples Quartalszahlen (Q1 2020) auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/01/29/apple-meldet-neuen-rekord-quartalszahlen-q12020/">Apples Quartalszahlen Q1/2020: Neuer Rekord dank iPhone, Services und Wearables</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Das Weihnachtsgeschäft lohnte sich für <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>. Der <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Hersteller aus Cupertino meldete nach Börsenschluss ein neues Rekordergebnis. 91,819 Milliarden US-Dollar. Besonders überzeugen konnten iPhones, Wearables und Services.</p>



<p>Ende Oktober gab es zum letzten Mal einen <a href="https://macnotes.de/2019/10/30/quartalszahlen-apple-mit-staerkstem-vierten-fiskalquartal-in-der-konzerngeschichte/">Kassensturz in Cupertino</a>. Seinerzeit lautete die Prognose: Man erzielt zwischen 85,5 und 89,5 Milliarden US-Dollar Umsatz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apples Quartalszahlen (Q1 2020) auf einen Blick</h2>



<p>Apple erwirtschaftete mit iPhones, iPads, Macs, Wearables und seines Services im ersten Fiskalquartal 2020 91,819 Milliarden US-Dollar Umsatz (+8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 84,310 Milliarden US-Dollar).</p>



<p><em>Falls nicht anders angegeben sind die Vergleichszahlen immer diejenigen zum gleichen Zeitpunkt aus dem Vorjahr.</em></p>



<p><a href="https://www.apple.com/newsroom/pdfs/Q1%20FY20%20Consolidated%20Financial%20Statements.pdf">Unter dem Strich</a> bleiben dem Konzern aus Cupertino 22,236 Milliarden US-Dollar Gewinn (+10,3%, 19,965 Milliarden US-Dollar).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das iPhone-Geschäft erzielte 55,957 Milliarden US-Dollar (+7,2%, 51,982 Milliarden US-Dollar).</li>
<li>Das <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>-Geschäft erwirtschaftete 5,977 Milliarden US-Dollar (-12,6%, 6,729 Milliarden US-Dollar).</li>
<li>Das Geschäft mit Macs erzielte 7,16 Milliarden US-Dollar (-3,6%, 7,416 Milliarden US-Dollar).</li>
<li>Wearables, HomePod, AirPods und Co. erzielten 10,01 Milliarden US-Dollar (+27%, 7,308 Milliarden US-Dollar).</li>
<li>Apples Servicegeschäft trägt 12,715 Milliarden US-Dollar Umsatz bei (+14,5%, 10,875 Milliarden US-Dollar).</li>
</ul>



<p><em>Seit dem Geschäftsbericht für das Q1 2019 gibt Apple die Verkaufszahlen für das iPhone nicht mehr separat aus. Vor diesem Hintergrund lassen sich die Umsätze nun aber erstmals auf den ersten Blick vergleichen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Analysten im Vorfeld positiv gestimmt</h2>



<p>Die Stimmung der Analysten vor der Bekanntgabe Apples war gut. Viele sahen Apple am oberen Ende der eigenen Prognose oder sogar darüber. Tatsächlich landete Apple deutlich über der eigenen Vorhersage.</p>



<p>Tags zuvor gab es an den Börsen einen Negativtrend wegen der medial inszenierten Corona-Virus-Hysterie. Doch schon am Folgetag, vor Bekanntgabe der Quartalszahlen konnte die Apple-Aktie Die Börse reagierte zufrieden auf die Ergebnisse. Schon tagsüber konnte die Aktie die Verluste vom Vortag weitgehend wett machen, die wegen der Corona-Virus-Hysterie in den Medien umhergeistert. Tatsächlich stieg der Kurs der Apple-Aktie im nachbörslichen Handel leicht an. In Cupertino erwirtschaftet man immer noch ordentliche Gewinne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick auf Q2/2020 und Dividende</h2>



<p>Für das kommende Fiskalquartal rechnet Apple mit Umsätzen zwischen 63 und 67 Milliarden US-Dollar. Das wären <a href="https://macnotes.de/2019/04/30/quartalszahlen-so-viel-hat-apple-verdient/">deutlich mehr als im Q2/2019</a>. Seinerzeit erzielte Apple 58,02 Milliarden US-Dollar.</p>



<p>Aktionäre erhalten von Apple wie zuletzt eine Dividende in Höhe von 77 US-Cent pro Anteilsschein. Der Stichtag ist der 10. Februar 2020. Den Bonus überweist Apple am 13. Februar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommentar: Apple hat sein eigenes Tempo</h2>



<p>Wer erinnert sich noch an die negativen Schlagzeilen während der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China? Die sind zum Glück vorbei. Zwar wird mit dem Corona-Virus eine weitere Sau durchs weltweite Dorf getrieben. Doch wer in der Realität verankert ist, lässt sich durch so etwas nicht aus dem Tritt bringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Negative Schlagzeilen</h3>



<p>Apple, so scheint es, ist durch nichts aus dem Gleichgewicht zu bringen. Viele negative Schlagzeilen, dass es den Fortschritt verschlafe und seine Kernklientel vernachlässige, haben dem Unternehmen nicht geschadet. Einfluss auf Apples Geschäft hatten diese sowieso kaum. Die einzigen, die manchmal nervös reagierten waren Fondsmanager, die auf jede noch so kleine Meldung manchmal mit Panikverkäufen der Aktie reagierten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lobbyarbeit</h3>



<p>Apple verstand es gut, möglichen Strafzöllen zu entgehen. Tim Cook betrieb Lobbyismus auf höchster Ebene, traf sich regelmäßig mit dem US-Präsidenten Donald Trump. <a href="https://macnotes.de/2019/11/24/wahrheit-und-wirklichkeit-donald-trump-und-tim-cook-in-texas/">Der Apple-Chef zeigte sich auch öffentlich mit ihm</a>. Der konnte die PR-Aktionen für seinen eigenen Wahlkampf nutzen.</p>



<p>Doch Cook weiß, was er tut. Denn wenn Trump mal nicht mehr US-Präsident ist, wird Apple noch da sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fortschritt im Apple-Tempo</h3>



<p>Die Öffentlichkeit beklagtte bei Apple fehlenden Erfindungsgeist. Doch diese Behauptung lässt sich einerseits wegen der vielen Patentveröffentlichungen gar nicht aufrecht erhalten, ohne sich lächerlich zu machen. Andererseits ist Fortschritt für Apple aber immer auch etwas Anderes gewesen.</p>



<p>Das Unternehmen beteiligt sich nicht an Trends und lässt sich aber auch sonst nicht aus der Ruhe bringen. Anders die Konkurrenz, die manchmal Elektronik-Produkte aus der puren Verzweiflung veröffentlicht und am Ende feststellen muss, dass man sich ruhig hätte Zeit lassen können. Denn mit explodierenden Akkus oder zerbrechlichen Displays verspielt man bei manchen Kunden unnötig Vertrauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/01/29/apple-meldet-neuen-rekord-quartalszahlen-q12020/">Apples Quartalszahlen Q1/2020: Neuer Rekord dank iPhone, Services und Wearables</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>7,4 Millionen US-Dollar: Apple gab 2019 wieder mehr für Lobbyarbeit aus</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/01/23/74-millionen-us-dollar-apple-gab-2019-wieder-mehr-fur-lobbyarbeit-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 12:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apples Ausgabe für Lobbyarbeit in den USA stieg 2019 wieder leicht an. Doch die Ausgaben des iPhone-Herstellers liegen deutlich hinter denen von Facebook, Amazon oder Google. Netflix gibt hingegen kaum Geld für Lobbyismus aus. US-Unternehmen sind per Gesetz dazu angehalten, Ausgabe für Lobbyismus auszuweisen. Apple gibt $7,4 Millionen aus Apples Ausgabe für Lobbyismus lagen 2018 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/01/23/74-millionen-us-dollar-apple-gab-2019-wieder-mehr-fur-lobbyarbeit-aus/">7,4 Millionen US-Dollar: Apple gab 2019 wieder mehr für Lobbyarbeit aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Apples Ausgabe für Lobbyarbeit in den USA stieg 2019 wieder leicht an. Doch die Ausgaben des <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Herstellers liegen deutlich hinter denen von Facebook, Amazon oder Google. Netflix gibt hingegen kaum Geld für Lobbyismus aus.</p>



<p>US-Unternehmen sind per Gesetz dazu angehalten, Ausgabe für Lobbyismus auszuweisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apple gibt $7,4 Millionen aus</h2>



<p>Apples Ausgabe für Lobbyismus lagen 2018 bei 6,7 Millionen US-Dollar. Man gab dann 2019 700.000 US-Dollar mehr aus. <a href="https://www.washingtonpost.com/technology/2020/01/22/amazon-facebook-google-lobbying-2019/">Dies berichtet die Washington Post</a>.</p>



<p>Über die Arbeiten im einzelnen ist hingegen nur wenig bekannt. Sehr wohl stellen wir alle aber fest, dass Tim Cook sich selbst oft versucht, mit Donald Trump auseinander zu setzen.</p>



<p>Zudem stellt <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> letztes Jahr einen speziellen Trump-Lobbyisten ein, um besser mit dem US-Präsidenten auszukommen. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen: Apple wurde oftmals bei Handelszöllen verschont.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Facebook Spitzenreiter beim Lobbyismus</h2>



<p>Deutlich viel mehr gegeben viele Konkurrenten Apples aus. Facebooks Rechnung für Lobbyismus umfasste 2019 16,7 Millionen US-Dollar. Amazon zahlte 16,1 Millionen US-Dollar und Google immerhin 11,8 Millionen US-Dollar. Der Suchmaschinenanbieter gab 2018 noch deutlich viel mehr Geld für Lobbyarbeit aus, nämlich $21,7 Millionen.</p>





<p>Netflix gab deutlich viel weniger als die vorher genannten Unternehmen aus, nämlich lediglich 850.000 US-Dollar.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Cambridge Analytica: Brittany Kaisers Whistleblower-Irrglaube vieler Informationen</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/01/06/cambridge-analytica-der-whistleblower-irrglaube-vieler-informationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 02:04:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit veröffentlicht der Twitter-Account @HindsightFiles Dossiers von Cambridge Analytica (CA). Die darin enthaltenen Dokumente stammen „wohl“ von Brittany Kaiser. Die arbeitete einstmals für CA und ist aber danach als Kronzeugin in einem US-Untersuchungsausschuss aufgetreten und trat mittlerweile in unzähligen Dokumentationen auf. Angesichts des Ausgangs der Wahlen in Großbritannien vor kurzem fühlte sie sich dazu veranlasst, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/01/06/cambridge-analytica-der-whistleblower-irrglaube-vieler-informationen/">Cambridge Analytica: Brittany Kaisers Whistleblower-Irrglaube vieler Informationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Derzeit veröffentlicht der Twitter-Account @HindsightFiles Dossiers von Cambridge Analytica (CA).</strong> Die darin enthaltenen Dokumente stammen „wohl“ von Brittany Kaiser. Die arbeitete einstmals für CA und ist aber danach als Kronzeugin in einem US-Untersuchungsausschuss aufgetreten und trat mittlerweile in unzähligen Dokumentationen auf. Angesichts des Ausgangs der Wahlen in Großbritannien vor kurzem fühlte sie sich dazu veranlasst, nun eine ganze Reihe von Dokumenten weiterzugeben.</p>
<p>Denn Kaiser glaubt, dass unsere Wahlsysteme sehr leicht zu manipulieren sind, <a href="https://www.theguardian.com/uk-news/2020/jan/04/cambridge-analytica-data-leak-global-election-manipulation">wie sie gegenüber dem Guardian angibt</a>, <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Weit-groessere-globale-Operation-Neue-Dokumente-im-Cambridge-Analytica-Skandal-4628196.html">so übernimmt es auch Heise</a>.</p>
<h2>Dokumente im Internet</h2>
<p><a href="https://twitter.com/HindsightFiles/status/1213632848810381312">Nun teilte zu Jahresbeginn</a> der Twitter-Account @HindsightFiles Dossiers zu Brasilien, Kenia, Malaysia, Iran und John Bolton. Letzterer war Berater Trumps für nationale Sicherheit.</p>
<p>In den genannten Ländern gab es in den letzten Jahren Wahlen. Heißt das nun, dass bei diesen gepfuscht wurde? Es heißt vermutlich, dass jemand Geld in die Hand nahm, um Analysen der Wähler anfertigen zu lassen. In der Folge wurden diese dann mit Informationen gefüttert, damit sie sich für eine Seite entschieden. So etwas nennt man wahlweise Marketing oder Lobbyismus. Problematisch sei das nur, weil nicht etwa die Beteiligten selbst das Portmonee zücken, sondern zum Teil ausländische „Mächte“.</p>
<p>Die Behauptung: Der „Höchstbietende“ kann Einfluss auf den Wahlausgang nehmen. Diese steile These fußt vermutlich auf den ersten Blick auf der Tatsache, dass Lobby- und Analyse-Unternehmen wie Cambridge Analytica sich die Auswertung von persönlichen Daten etwas kosten lassen.</p>
<h2>Irrglaube 1: Nicht das System ist das Problem</h2>
<p>Kaiser glaubt, dass das System manipulierbar ist. Tatsächlich aber sollte der Fokus auf den Wählern liegen, die leicht zu manipulieren sind. Denn das System gibt letztlich nur Regeln vor. Würde man diese ändern, würden die Lobbyisten und Analysten ihre Arbeitsweise anpassen, andere Stellschrauben finden. Momentan aber sind eben die Wähler die „Schwachstelle“, wenn man so will.</p>
<p>Einzelne Wähler merken selten aktiv, dass sie manipuliert wurden. Nicht umsonst fallen Personen auf Hochzeitsschwindler rein, lassen sich Leute auf einer Kaffeefahrt oder an der Haustür etwas andrehen. In dem Augenblick merkt man nicht, dass man „verführt“ wird.</p>
<h2>Irrglaube 2: Viele Informationen helfen</h2>
<p>Brittany Kaiser ist der Meinung, dass nur die Herausgabe vieler Informationen noch eine weitere Manipulation des Wahlausgangs in den USA bei der nächsten Präsidentschaftswahl verhindern könnte.</p>
<blockquote class="wp-block-quote"><p>„I’m very fearful about what is going to happen in the US election later this year, and I think one of the few ways of protecting ourselves is to get as much information out there as possible.“ (Brittany Kaiser)</p></blockquote>
<p>Doch viele Informationen sind im konkreten Fall eher hinderlich. Denn sie verstellen den Blick für das Wesentliche. Der Einzelne gibt sich damit sowieso nicht ab, bringt schon gar nicht die Geduld dafür auf.</p>
<p>Diese Aufgabe fällt stattdessen Journalisten oder anderen Beteiligten des vorherrschenden „Systems“ zu. Doch gerade damit sind die Wähler aktuell eher auf Kriegsfuß. Sie geißeln die Medien allzuoft als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCgenpresse">Lügenpresse</a> und sind selbst dann noch skeptisch, wenn man sie mit Fakten konfrontiert.</p>
<h2>Einen Nerv treffen</h2>
<p>Dass man allerdings trotzdem den Versuch unternehmen kann, den Nerv der Leute zu treffen, das zeigen Beispiele wie dasjenige von David Kriesel.</p>
<p>[mn-youtube id="0rb9CfOvojk"]</p>
<p>Der Bonner Informatiker machte in den letzten Jahren immer wieder von sich reden und präsentierte umfangreiche Analysen von Datensätzen über Xerox-Kopierer, Spiegel Online und zuletzt eben die Deutsche Bahn. Zumindest die letzten beiden Themen sind auch für Leute außerhalb eines Spektrums interessant, das sowieso schon zu seinem Publikum gehört.</p>
<p>Kriesel trifft mit der Auswertung von Verspätungen der Deutschen Bahn einen Nerv. Er traf aber auch mit der Auswertung von bald 100.000 Artikeln von SpiegelOnline einen Nerv. Er wurde danach nämlich auch zu RT Deutsch eingeladen und gab dem „ganz oder teilweise von der Regierung Russlands finanzierten“ Sender ein Interview.</p>
<p>[mn-youtube id="bXgiKTp53LY"]</p>
<p>Gerade in diesem Interview wird das aktuelle Thema auch aufgegriffen. Selbst Donald Trump und Big Data, samt „Voter Targeting“ (à la Cambridge Analytica) kommen zur Sprache.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/01/06/cambridge-analytica-der-whistleblower-irrglaube-vieler-informationen/">Cambridge Analytica: Brittany Kaisers Whistleblower-Irrglaube vieler Informationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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			<media:keywords>Gesellschaft,Technologie</media:keywords>
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	</item>
		<item>
		<title>PAX kritisiert Apple für Dampf-App-Entscheidung</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/11/20/pax-kritisiert-apple-fur-dampf-app-entscheidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 16:09:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PAX kritisiert Apple. Der Hersteller von diversen „Dampfern“ und Zubehör hat öffentlich Apples Entscheidung kritisiert, „Dampf“-relevante Apps aus dem App Store zu verbannen. Das kommt nicht von ungefähr, sind manche „Vaporizer“ so kaum mehr vernünftig einsetzbar. Man respektiere Apples Entscheidung. Doch der iPhone-Hersteller solle sie noch einmal überdenken. Denn einige der Käufer von PAX-Dampfern könnten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/20/pax-kritisiert-apple-fur-dampf-app-entscheidung/">PAX kritisiert Apple für Dampf-App-Entscheidung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>PAX kritisiert Apple.</h2> Der Hersteller von diversen „Dampfern“ und Zubehör hat öffentlich Apples Entscheidung kritisiert, „Dampf“-relevante Apps aus dem <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> zu verbannen. Das kommt nicht von ungefähr, sind manche „Vaporizer“ so kaum mehr vernünftig einsetzbar.</p>



<p class='lead'>Man respektiere Apples Entscheidung. Doch der <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Hersteller solle sie noch einmal überdenken. Denn einige der Käufer von PAX-Dampfern könnten nun viele Funktionen der Geräte nicht mehr vernünftig einsetzen, die sie aber legal erworben hätten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dampfer kastriert</h2>



<p><a href="https://macnotes.de/2019/11/15/apple-loescht-e-zigaretten-apps/">Indem Apple die „Dampfer“-relevanten Apps aus dem App Store entfernte</a>, kastrierte es sozusagen die Geräte. Jedenfalls einige davon, die außer einer Basisfunktion wie ein- und ausschalten alle übrigen Features per App steuern.</p>



<p>PAX beschreibt zum Beispiel auch Einstellungen zum Jugendschutz, die sicherer Erkennung von Original-Dampfkartuschen, Temperatureinstellungen und mehr. Nun aber <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> den Schwarzen Peter zuzuschieben ist vermutlich reiner Lobbyismus. Das Unternehmen spricht davon, dass Apple „unbeabsichtigte Konsequenzen“ <a href="https://www.pax.com/blogs/press/apple-cannabis-and-the-law-of-unintended-consequences">in Kauf nähme</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fälle von Lungenkrankheiten</h2>



<p>In den USA sind Dampfer zuletzt Thema gewesen, da die Zahl der Opfer von Lungenkrankheiten anstieg. Die erhitzten Öl-Vitamingemische seien Schuld an Lungenkrankheiten, die sogar tödlich enden. Die verdächtigten Vitamin-E-Azetate sind allerdings hauptsächlich in Produkten enthalten, die unter der Hand verkauft werden, oder über das Internet.</p>



<p>Apple schloss sich allerdings der Meinung der US-Zentren für Seuchenkontrolle und Prävention an. Die sehen vor allem in der Verbreitung von Dampfern unter Jugendlichen eine „Epidemie“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/20/pax-kritisiert-apple-fur-dampf-app-entscheidung/">PAX kritisiert Apple für Dampf-App-Entscheidung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Mit diplomatischer Korrektheit: Tim Cook über den Brexit und Trump</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/02/14/mit-diplomatischer-korrektheit-tim-cook-ueber-den-brexit-und-trump/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iro Käse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 10:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.apfelmagazine.de/?p=14386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Politisch leben wir 2017 in brisanten Zeiten, nicht zuletzt die Wahl Donalds Trumps im vergangenen November und seine ersten Tage im Amt haben genau das bestätigt. Auf seiner aktuellen Europa-Reise hat Tim Cook in einem Interview mit dem Telegraph über verschiedene weltpolitischen Entwicklungen gesprochen. In den USA kommt ein offen rechter Präsident mit alternativem Faktenverständnis an die Macht, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/02/14/mit-diplomatischer-korrektheit-tim-cook-ueber-den-brexit-und-trump/">Mit diplomatischer Korrektheit: Tim Cook über den Brexit und Trump</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Politisch leben wir 2017 in brisanten Zeiten, nicht zuletzt die Wahl Donalds Trumps im vergangenen November und seine ersten Tage im Amt haben genau das bestätigt. Auf seiner aktuellen Europa-Reise hat Tim Cook in einem <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/2017/02/10/fake-news-killing-peoples-minds-says-apple-boss-tim-cook/">Interview mit dem Telegraph</a> über verschiedene weltpolitischen Entwicklungen gesprochen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8255" src="http://www.apfelmagazine.de/wp-content/uploads/tim-cook-apps1.png" width="450" height="252" /></p>
<p>In den USA kommt ein offen rechter Präsident mit alternativem Faktenverständnis an die Macht, Großbritannien beschließt den Austritt aus der Europäischen Union und auch auf dem Festland Europas sind die nationalen Tendenzen in Form von <em>AfD</em>, <em>Front National</em> und der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Partij_voor_de_Vrijheid"><em>Partij voor de Vrijheid</em></a> spürbar, in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland stehen im Laufe diesen Jahres richtungsweisende Wahlen an. Als CEO eines der größten Konzerne dieser Welt kann auch Tim Cook diese Themen nicht ignorieren und äußert sich nun in einem Interview dazu.</p>
<h2>Optimismus und Diplomatie</h2>
<p>Im Video des Telegraph äußert Tim Cook unter anderem den Satz &#8222;<em>There&#8217;s never been a better time to be alive</em>&#8220; &#8211; eine Aussage, die seine Gedanken gut zusammenfasst. Er bleibt, trotz der beschriebenen Entwicklungen, optimistisch und bescheinigt Großbritannien trotz EU-Austritts eine blühende Zukunft &#8211; nachdem man ein paar unvermeidbare &#8222;Hürden auf dem Weg&#8220; genommen habe. Er unterstreicht seinen Optimismus damit, dass Apple selbst erst vor wenigen Monaten in der Nähe von London das Gelände von Battersea Power übernommen hatte und dort in vier Jahren mit 1400 Angestellten eines der größten Europa-Büros eröffnen wird.</p>
<p>Weiterhin beschreibt er Großbritannien als sehr herzliches und offenes Land, diese Tendenz bleibt seiner Meinung auch nach dem Austritt aus der EU weiterhin genauso bestehen. Vollkommen außer Acht lässt er bei seiner Aussage leider die <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/crime/brexit-hate-crimes-racism-eu-referendum-vote-attacks-increase-police-figures-official-a7358866.html">steigende Zahl von rassistischen und gewaltsamen Übergriffen</a> <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/brexit-racism-uk-post-referendum-racism-hate-crime-eu-referendum-racism-unleashed-poland-racist-a7160786.html">gegenüber Polen</a> und anderen Migranten seit dem Referendum im vergangenen Juni. Ähnlich zurückhaltend äußert Cook sich zu <a href="https://www.theguardian.com/us-news/2017/jan/28/trump-immigration-ban-syria-muslims-reaction-lawsuits">Donald Trumps <em>Muslim Ban</em></a>: Man wisse, wie wichtig der Einfluss von Vielfältigkeit und Diversität für die Entwicklung des Konzerns sei und möchte auch in Zukunft mit den besten Leuten aus der ganzen Welt arbeiten. Apple sei aufgrund seiner Diversität eine bessere Firma, so Cook. Amerika habe in der Vergangenheit bewiesen, auch bei schweren Fragen eine gemeinsame Lösung finden zu können, damit sei auch in dieser Diskussion zu rechnen.</p>
<p>Auch hier lässt Tim Cook eine <a href="http://time.com/4569129/racist-anti-semitic-incidents-donald-trump/">steigende Zahl von rassistischen Übergriffen seit der Wahl Trumps</a> im November vollkommen unbeachtet, eine klare Position für Immigration und gegen diskriminierende Politik scheint er nicht beziehen zu können &#8211; oder zu wollen? Etwas klarer äußert er sich immerhin zu &#8222;<a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/2017/02/10/fake-news-killing-peoples-minds-says-apple-boss-tim-cook/">Fake News</a>&#8222;, diese müssten auch von Technikkonzernen und mit staatlichen Mitteln unter anderem in Schulen deutlicher bekämpft werden.</p>
<h2>Duckmäusertum statt Ideologie</h2>
<p>Das Motiv hinter Cooks schwammigen und zurückhaltenden Äußerungen dürfte klar sein: Man darf es sich nicht mit der Regierung verscherzen, wenn man weiterhin beste Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg haben will. Betrachtet man diese Zurückhaltung zusammen mit einer Entscheidung in China vor ein paar Wochen &#8211; dort hatte Apple im Januar die <a href="http://www.apfelmagazine.de/apple-entfernt-new-york-times-apps-aus-dem-chinesischen-store-14224/">Apps der New York Times nach Druck der Regierung</a> aus dem Store genommen &#8211; wirkt Apples aktuelle politische Position gegenüber Regierungen in allen Teilen der Welt etwas zu duckmäuserisch und vielleicht zu sehr am wirtschaftlichen Erfolg orientiert. Warum kann ein Weltkonzern seinen Einfluss auf die Politik nicht zur Umsetzung moderner politischer Ideen nutzen? Lobbyismus muss nicht immer schlecht sein, sich vor klaren Statements gegen Rassismus und Hass zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs zu ducken ist schlichtweg feige. <a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Steve_Jobs">Steve Jobs sagte 1982</a> &#8222;<em>It&#8217;s more fun to be a pirate than to join the navy.</em>&#8222;. Apple muss sich 2017 die Frage stellen, ob wirtschaftlicher Erfolg und glückliche Aktionäre wirklich wichtiger als dieser Grundsatz des Gründers sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/02/14/mit-diplomatischer-korrektheit-tim-cook-ueber-den-brexit-und-trump/">Mit diplomatischer Korrektheit: Tim Cook über den Brexit und Trump</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Indien: Facebooks freies Internetangebot soll abgeschaltet werden</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/12/23/indien-facebooks-freies-internetangebot-soll-abgeschaltet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 17:07:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Anweisung von indischen Telekommunikationsbehörden (TRAI) soll Facebooks freier Internet-Service im Land, Free Basic, abgeschaltet werden, ehe das Unternehmen nicht einen Rechenschaftsbericht ablegt. Facebook bietet in Indien seit November zusammen mit dem Internetanbieter Reliance Communication eine kostenloses Basis-Internet-Angebot an. Das Projekt das heute Free Basic genannt wird, firmierte damals unter &#8222;Internet.org&#8220;. Jeder bekommt auf diesem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/12/23/indien-facebooks-freies-internetangebot-soll-abgeschaltet-werden/">Indien: Facebooks freies Internetangebot soll abgeschaltet werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Anweisung von indischen Telekommunikationsbehörden (TRAI) soll Facebooks freier Internet-Service im Land, Free Basic, abgeschaltet werden, ehe das Unternehmen nicht einen Rechenschaftsbericht ablegt.</p>
<p>Facebook bietet in Indien seit November zusammen mit dem Internetanbieter Reliance Communication eine kostenloses Basis-Internet-Angebot an. Das Projekt das heute Free Basic genannt wird, firmierte damals unter &#8222;Internet.org&#8220;. Jeder bekommt auf diesem Weg Zugang zu gewissen Informationen wie Nachrichten, Schwangerschaftsvorsorge, Reise, Jobangebote, Sport, Kommunikation und lokale Regierungsinformationen. </p>
<p>Gegenüber der Times of India bestätigte nun ein Mitarbeiter der Regulierungsbehörde, dass man an Reliance herangetreten sei, mit der Bitte das Angebot <a href="http://timesofindia.indiatimes.com/tech/tech-news/Put-FBs-Free-Basics-service-on-hold-TRAI-tells-Reliance-Communications/articleshow/50290490.cms" target="_blank">bis auf weiteres zu stoppen</a>. Die TRAI fordert nun eine Einstellung des Service, bis auf weiteres. Es wird eine Art Rechenschaftsbericht erwartet, den Reliance Communications erst abgeben muss, ehe der Service vielleicht wieder starten könnte. Bislang haben Abonennten jedoch weiterhin Zugriff auf das Angebot.</p>
<h2>Lobbyismus auf zwei Seiten</h2>
<p>Facebook selbst hatte in Indien dafür geworben, den Service nicht abzuschalten, weil man mit ihm für die Netzneutralität einstünde und Milliarden Nutzern den Zugang zum Netz anbietet, den sie sich sonst nicht leisten könnten.</p>
<p>Doch genau das sehen Kritiker anders. Es wird Facebook vorgeworfen, die Netzneutralität gerade auszuhebeln. Dieses Argument ist nicht neu und wird nicht nur in Indien gegen Facebooks Idee von einem eigenen (zweiten) Internet im Stile von damals AOL oder Compuserve vorgetragen.</p>
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		<title>Kommentar: Echte Apple-Kritik oder Lobbyismus bei Basic Thinking?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/26/kommentar-apple-kritik-lobbyismus-basic-thinking/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 00:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[iOS 9]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als bekannt wurde, dass Apples Mobile Safari mit iOS 9 Erweiterungen bekommt, und damit auch Adblocker möglich werden, hielt sich &#8222;unsere&#8220; Begeisterung als Content-Anbieter in Grenzen. Als ich Apples Presseabteilung zu Apple News befragte, sagte ich später zum Redaktionskollegen Keller, das müssen wir im Auge behalten. Nun veröffentlichte der Chefredakteur einer Webseite, deren Besitzer in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/26/kommentar-apple-kritik-lobbyismus-basic-thinking/">Kommentar: Echte Apple-Kritik oder Lobbyismus bei Basic Thinking?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als bekannt wurde, dass Apples Mobile Safari <a href="https://macnotes.de/2015/06/11/ios-9-adblocker-safari/">mit iOS 9 Erweiterungen bekommt</a>, und damit auch Adblocker möglich werden, hielt sich &#8222;unsere&#8220; Begeisterung als Content-Anbieter in Grenzen. Als ich Apples Presseabteilung zu Apple News befragte, sagte ich später zum Redaktionskollegen Keller, <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/">das müssen wir im Auge behalten</a>. Nun veröffentlichte der Chefredakteur einer Webseite, deren Besitzer in Adblock Plus investiert ist, eine kritische &#8211; wie ich finde &#8211; Fehleinschätzung zur Situation um Apples Safari-Erweiterungen und Apple News, die sehr schön zeigt, dass aus <a href="https://macnotes.de/2015/06/12/kommentar-das-hamsterrad-das-keines-ist/">Basic Thinking nicht nur eine Marke</a> werden soll, sondern eine Lobby-Plattform für das Geschäft des Besitzers.</p>
<h2>Android war früher dran!</h2>
<p>Den ersten Fehler, den Gillen in meinen Augen begeht, ist vor der Fertigstellung seiner Argumentation nicht noch einmal über den Vorwurf nachzudenken, &#8222;Apple würde unter dem Deckmantel der Nutzerfreundlichkeit mit Adblock-Extensions Medien und Konkurrenz unter Druck setzen&#8220;. Gerade weil doch <a href="http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-zahltag-30-mio-von-amazon-ebay-google-und-yahoo/" target="_blank">der Besitzer Basic Thinkings in AdBlock Plus investiert</a> ist, müssten Gillen und Co. es besser wissen. Der Vorwurf, Apple würde die Konkurrenz bedrängen mit einer Funktion, die Android schon seit Jahren bietet, wirkt schon auf den ersten Blick an den Haaren herbeigezogen. Man könnte Apple vorwerfen, dass das Unternehmen viel zu spät diesen Weg für sich erkannt hat. Denn bei Adblock Plus bietet man nicht nur seit Jahren Werbeblocker für Android an, sondern produziert sogar einen eigenen <a href="https://macnotes.de/2015/05/20/adblock-plus-android-browser/">Browser mit Adblock-Funktionalität</a> für das System. Warum ist es nun bei Apple problematisch, wenn es genau das gleiche zulässt, was Android schon lange erlaubt? Diese Frage stellt Gillen sich nicht.</p>
<h2>Falsche Beispiele</h2>
<p>Dass Gillen zudem Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Situation hat, zeigt sein Verweis auf eine Untersuchung von Nieman Lab, derzufolge die New York Times zwar 50% ihres Besucherstroms über mobile Geräte erhält, aber nur 10% der Werbeumsätze darüber erzielt. Wissenschaftlich würde man sagen: ein Negativbeispiel würde die ganze Argumentation über den Haufen werfen. Man muss Gillen gar nicht fragen, warum die iOS-Adblock-Funktion so relevant sei, wenn doch Android-Nutzer bereits lange Zeit Adblocker nutzen können. Denn das ist gar nicht das Problem. Es hätte bereits gereicht, wenn Gillen als &#8222;Geschäftsführer&#8220; von Basic Thinking, der er ist, einfach die Werbeumsätze der Webseite vor dem Verkauf, bzw. vor der Übernahme durch den Adblock-Plus-Investor zur Hand genommen hätte, um festzustellen, dass es Webseiten gibt, die auf mobilen Endgeräten sehr wohl Umsätze erzielen, auch prozentual mehr Umsätze als die New York Times es tut, weil sie besser an die Plattformen und ihre Anforderungen angepasst sind. Gillen wirkt in diesem Fall wie der Kriminologe Pfeiffer, der sich Statistiken zurechtbiegt, um damit Amokläufe durch Computerspieler zu begründen. Die New York Times weist Ähnlichkeiten zum StudiVZ auf, das, anders als Facebook, nicht in der Lage war, alle Kanäle ausreichend zur Monetarisierung zu nutzen. Bei StudiVZ lag es an Holtzbrinck, dessen Manager die Vermarktung des Social Networks nach dem Schema durchführten, das sie aus dem Print kannten, und online aber nicht funktionierte. Es gibt moderne Onlinemedien, die sehr wohl ganz viele Möglichkeiten der Monetarisierung zu nutzen wissen &#8211; sicher auch mehr als Macnotes. Doch schon in unserem Fall zeigt sich ein Negativbeispiel zur New York Times, das das Argument Gillens hinfällig werden lässt. Die nachfolgende Grafik zeigt die Verteilung der Werbeeinnahmen über einen von mehreren Kanälen &#8211; in diesem Fall Google Adsense. Man erkennt deutlich, dass Tablets und High-End-Mobilgeräte rund 50% der Einnahmen erzeugen. Dass das die New York Times nicht hinbekommt, bedeutet nicht, dass es nicht funktioniert und sowieso nicht, dass Apples Erlaubnis für Adblocker unter iOS 9 sofort zum Wegbrechen von Einnahmen für Webseitenbetreiber führen wird.</p>
<p><div data-id="195505" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>  </p>
<p>Sascha Pallenberg hat Adblock Plus mal ein <a href="http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-undercover-einblicke-in-ein-mafioeses-werbenetzwerk/" target="_blank">mafiöses Werbenetzwerk</a> genannt, in das Basic Thinking nun, je länger man darüber nachdenkt, als Waschmittel für vermeintlich weiße Wäsche eingetaucht wird.</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Offenlegung: Am 30. April 2015 wurde BASIC thinking von Tim Schumacher gekauft, der ebenfalls ein Investment in Adblock Plus hat. Um Interessenskonflikte zu vermeiden, hat Tim Schumacher keinerlei redaktionellen Einfluss, selbstverständlich auch nicht auf diesen Beitrag. Dieser obliegt in vollem Umfang bei Chefredakteur und Geschäftsführer Tobias Gillen, dem Autor dieses Beitrags.&#8220;<br /><cite>Tobias Gillen (Basic Thinking)</cite></blockquote></p>
<h2>Echte Kritik oder Lobbyarbeit?</h2>
<p>Als Leser von <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2015/06/23/apple-news-adblock-safari-ios-9/" target="_blank">Gillens Artikel</a>, der eine ganze Redaktion von einen auf den anderen Tag weiterführt, obwohl das einstige Verdienstmodell Werbung von jetzt auf gleich wegfiel, wird man den Verdacht nicht los, dass da mehr dahinter stecken &#8222;könnte&#8220; als der Versuch der Aufklärung über &#8222;Apples Machenschaften&#8220;.<br />
Gillen kommuniziert meines Erarchtens lediglich die Sorge, die die Betreiber von Adblock Plus haben und dient diesen als Sprachrohr. Wenn nämlich Apple mit der Plattform Apple News Erfolg haben sollte, wird der Konsum von Nachrichten in ein geschlossenes, proprietäres System verlagert, auf das die Besitzer von Adblock Plus keinen Zugriff haben und an dem sie nicht mehr mitverdienen können.</p>
<p>Gillen ist diesbezüglich an einem zweiten Punkt einem Irrtum unterlegen. Denn seine Kritik an der Funktion von Apple News ist insofern ebenfalls ungerechtfertigt als er abermals etwas unter den Teppich kehrt, oder vergisst, oder gar nicht wusste. Denn Flipboard, <a href="https://macnotes.de/2015/06/13/flipboard-5-jahre-frueher-als-apple-news-kommentar/">das zurecht darauf hinwies</a>, Apple würde 5 Jahre später die gleiche Funktionalität anbieten wie der eigene Dienst, war zuerst da. Flipboard ist ein RSS-Reader, der Nachrichten in einem Magazin-Layout aufgewertet hat, ohne dafür allerdings die Inhalte-Anbieter an möglichen Einnahmen teilhaben zu lassen.<br />
Noch heute, 5 Jahre nach der Einführung von Flipboard, können lediglich Großkunden Verträge mit der Plattform aushandeln. Apple News hingegen wird, wenn die Probephase vorbei ist, ähnlich dem App Store, Nachrichten-Anbietern eine Plattform anbieten, auf der sie mittels Werbung Geld verdienen können.<br />
Macnotes hat monatlich ein paar tausend Besucher, die über Flipboard zu uns kommen. Die Zahl derer, die auf der Plattform bleiben und nicht unsere Webseite besuchen, ist statistisch gesehen um ein Vielfaches höher. Der Service steigert mit Sicherheit unsere Reichweite, doch macht sich das nicht in jedem Fall in unserem Geldbeutel bemerkbar.</p>
<h2>Endlich kontrolliert jemand die Werbung</h2>
<p>Was Gillen als Nachteil interpretiert, vielleicht, weil er selbst so denkt, oder vielleicht weil der Besitzer von Basic Thinking als Investor in Adblock Plus es fürchtet, ist die zunehmende Kontrolle Apples über den Werbemarkt mit der Einführung von Apple News. Denn das Geschäftsmodell von Adblock Plus funktioniert nur über den Browser.<br />
Es ist sicherlich richtig, dass, wenn Apple News ein Erfolg wird, Google an Werbeeinnahmen einbüßen wird, und Apple über seine iAds hingegen davon profitieren wird, weshalb ich grundsätzlich die Idee hinter dem Artikel Gillens nicht infrage stelle, wohl aber seine Absichten.</p>
<p>Doch was bedeutet das Szenario &#8222;Siegeszug von Apple News&#8220; am Ende für den Nutzer? Ihm oder ihr kommt die Kontrolle durch Apple meines Erachtens zugute. Denn der iPhone-Hersteller wird nur Werbung zulassen, die gewissen Kriterien entspricht. Damit wird eine immer größer werdende Gefahr von Malware eingedämmt, die über Werbung auf Webseiten auf die Computer, Smartphones und Tablets der Nutzer wirkt.</p>
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		<title>Andrea Nahles und die falsche Kritik an Uber</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/01/26/andrea-nahles-falsche-kritik-uber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 05:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundes-Arbeitsministerin Andrea Nahles hat öffentlich die Arbeitsbedingungen beim Personenbeförderungs-Service Uber kritisiert und Kunden dazu aufgerufen, die Welt mit ihren Klicks zu gestalten. Doch bei diesem Thema wird deutlich: Kritiker von Uber blenden die Rahmenbedingungen der Selbständigkeit aus. Uber hat, wo immer das Unternehmen versucht Fuß zu fassen, mit viel Zustimmung durch Personen zu rechnen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/01/26/andrea-nahles-falsche-kritik-uber/">Andrea Nahles und die falsche Kritik an Uber</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundes-Arbeitsministerin Andrea Nahles hat öffentlich die Arbeitsbedingungen beim Personenbeförderungs-Service Uber kritisiert und Kunden dazu aufgerufen, die Welt <em>mit ihren Klicks zu gestalten</em>. Doch bei diesem Thema wird deutlich: Kritiker von Uber blenden die Rahmenbedingungen der Selbständigkeit aus.</p>
<p>Uber hat, wo immer das Unternehmen versucht Fuß zu fassen, mit viel Zustimmung durch Personen zu rechnen, die Mobilität schätzen und solche, die gerne ihr eigener Boss sind. Zu den Sympathisanten gesellen sich Investoren, die die Vision Ubers teilen und deswegen in der letzten Finanzierungsrunde weitere 1,6 Milliarden US-Dollar für die weltweite Expansion bereitstellten.</p>
<p>Uber hat aber mindestens genauso viele Kritiker. Dabei handelt es sich vor allem um Taxi-Unternehmer und Taxi-Fahrer, aber auch Politiker. Eine Politikerin, die sich nun kritisch gegenüber Uber äußerte, ist Bundes-Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Nahles wirft Uber vor, die sozialen Sicherungssysteme zu plündern und sich nicht darum zu scheren, wie seine <strong>Arbeitnehmer</strong> sich sozial absichern. Das sagte Nahles <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/verletzung-von-arbeitnehmerrechten-nahles-attackiert-taxi-konkurrent-uber/11275436.html" target="_blank" rel="noopener">gegenüber der Wirtschaftswoche</a>.</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Uber zahlt überall in Europa so wenig Steuern wie möglich. Die Firma kümmert sich nicht darum, ob und wie ihre Arbeitnehmer sich sozial absichern (&#8230;). Das mag für das Unternehmen kurzfristig profitabel sein, für eine soziale Marktwirtschaft ist es das aber nicht. Es verzerrt den Wettbewerb und bürdet die Lasten der sozialen Sicherung der Allgemeinheit auf. Das können wir nicht dauerhaft akzeptieren.&#8220;<br /><cite>Andrea Nahles</cite></blockquote></p>
<h2>Uber hat fast keine Arbeitnehmer!</h2>
<p>Selbst wenn man die Kritik der Arbeitsministerin nachvollziehen kann, dass die soziale Absicherung nicht durch Arbeitsmodelle wie diejenigen Ubers gestützt wird, sondern eher erodiert, ist ihre Argumentation <em>absolut nicht legitim</em>.</p>
<p>Es scheitert schon daran, dass Nahles von &#8222;Arbeitnehmern&#8220; spricht. Die Programmierer oder Mitarbeiter der Presseabteilung des Unternehmens sind &#8222;klassische&#8220; Mitarbeiter, von denen Uber jedoch kaum welche beschäftigt &#8211; und auch nicht muss. Die allermeisten Personen, die für Uber Arbeit ausführen, indem sie Personen von A nach B befördern, sind Subunternehmer, Selbständige, die ein eigenes Auto besitzen und ihre Arbeit auf diesem Weg anbieten.</p>
<p><strong>Selbständigkeit</strong> gibt es in der freien Wirtschaft demgegenüber schon sehr lange. Ein Beispiel, das einleuchtet ist folgendes: Mitunter gibt es Restaurant-Besitzer, die fast ihr ganzes Leben lang bei immer denselben Händlern des Vertrauens ihre Lebensmittel einkaufen. Trotz dieses dauerhaften miteinander Arbeitens, kommt der Restaurant-Besitzer nicht für die soziale Sicherung der Lebensmittel-Händler auf. Genau dieses Prinzip verfolgt Uber mit den allermeisten seiner Fahrer. Diese bieten ihre Arbeit als selbständige Dienstleistung an, so wie beispielsweise viele Architekten, Bauunternehmer, usf. Nicht jeder im Mittelstand ist &#8222;Arbeitnehmer&#8220;. Nicht selten sind Uber-Fahrer auch bei anderen Unternehmen &#8222;unterwegs&#8220;. Womöglich gehen manche sogar einer gänzlich anderen Beschäftigung nach, wollen aber durch einen Transport, der sowieso auf dem Weg liegt, den eigenen Geldbeutel aufbessern. So etwas gab es schon länger in Form der Mitfahrzentrale. Doch immer wenn dort Geld von den Beifahrern an den Fahrer floss, ging es meist am Fiskus vorbei. Uber-Fahrer versteuern ihren Verdienst und &#8211; Trommelwirbel &#8211; stärken so die sozialen Sicherungssysteme. Uber selbst erwirtschaftet Geld über die Vermittlung und lässt die Fahrer bei Rente und Krankenversicherung im Regen stehen. Architekten, die Wohnungen und Häuser vermitteln, dafür Provision einbehalten, würden nicht auf die Idee kommen, dem Auftraggeber (Eigentümer) Kosten für Rente oder Sozialversicherung in Rechnung zu stellen. Stattdessen müssen diese sich eigenständig darum bemühen und dies aus ihren Umsätzen aus der Selbständigkeit finanzieren.</p>
<p>Bigott würde diese kritische Grundhaltung zu Uber (stellvertretend für viele weitere Unternehmen, die dieses Geschäftsmodell pflegen) erst, wenn eine freier Journalist aus dem Verlag XY kritisierte, was er selbst tagtäglich erlebt. Freiberufler und Selbständige müssen &#8222;selbst&#8220; für ihre Krankenversicherung und Sozialversicherungsleistungen aufkommen. Punkt.</p>
<h2>Internet befördert Zahl der Selbständigen</h2>
<p>Tatsächlich hat sich die Zahl der Selbständigen mit der Einführung des Internets drastisch vervielfacht. Wenn man sich die Entwicklung der Arbeit im Zeitraffer anguckte, würde man feststellen, dass dieses in vielen Ländern der Welt verfügbare Netzwerk &#8211; ich sage extra nicht weltweit &#8211; zu mehr selbständigen Arbeitsverhältnissen geführt hat. Schon bevor es eBay und PowerSeller gab, gab es im Internet die Möglichkeit sich selbständig zu machen. Es gibt Plattformen wie Fivr, wo Dienstleistungen auf selbständiger Basis feilgeboten werden. Es gibt andere wie Dawanda, auf denen Hinz und Kunz selbst fabrizierte Produkte feilbieten können. Was früher die (kostenlosen) Anzeigenrubriken waren, über die &#8222;eher privat&#8220; Geschäfte getrieben wurden, sind heute viele Internetseiten, auf denen mehr und mehr &#8222;(semi-)professionell&#8220; Produkte und Dienstleistungen offeriert werden.</p>
<p>Vermittler dieser Produkte oder Dienstleistungen heißen zum Beispiel Amazon oder Apple. Eigene Bücher und Software kann man mit diesen Unternehmen in der Vermittlerrolle verkaufen. Tolle Geschichten von einigen wenigen, die zu Ruhm und Reichtum gelangt sind, stehen vielen Beispielen gegenüber, von Personen, die es nicht geschafft haben, ausreichend Geld zu scheffeln, um sich sozial abzusichern. Doch selbst wenn Autoren und Entwickler deshalb keine Verlage und Verleger mehr benötigen, ist das Arbeitsverhältnis der beiden Parteien so neu nicht. Denn in den seltensten Fällen handelt es sich bei Verlag und Autor um Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sondern vor allem um Unternehmer und Subunternehmer.</p>
<h2>Lobbyismus</h2>
<p>Wenn ich manche Kritik an Uber nachvollziehen kann, so muss ich doch fragen: <strong>Warum</strong> kritisiert man ein Geschäftsmodell, das es so bei eBay, Dawanda, Amazon, Apple, Google und Co. vorher schon gab? Warum ist es okay Wohnraum via Airbnb anzubieten und niemand stößt sich daran, dass die Vermieter dort ihre Kranken- und Rentenversicherung selbst zahlen müssen &#8211; aber wenn Uber auftragsbasiert Personen als Fahrer zur Personenbeförderung einsetzt, gibt es einen Aufschrei? Die Antwort lautet: Lobby.</p>
<p>Ein wenig von dieser Lobby angesteckt zu haben scheint sich Pascal Wuttke. Er unterstellt der Arbeitsministerin nur zu gerne etwas, das so nicht zutrifft: <a href="https://stadt-bremerhaven.de/politik-teilt-gegen-facebook-und-uber-aus/" target="_blank" rel="noopener">Wuttke behauptet</a>, die &#8222;Arbeitsministerin Andrea Nahles sieht in Uber ein gewissenloses Unternehmen, das skrupellos mit den Kundendaten und seinen Mitarbeitern umgehe.&#8220; Den Vorwurf des Missbrauchs von Kundendaten kann er aus <a href="https://www.reuters.com?edition-redirect=de" target="_blank" rel="noopener">seiner zitierten Quelle</a> jedoch nicht ableiten und hat sich scheinbar durch die negative Berichterstattung über Uber in den letzten Wochen und Monaten leiten lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/01/26/andrea-nahles-falsche-kritik-uber/">Andrea Nahles und die falsche Kritik an Uber</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Apple heuert Lobbyisten an, dritter Apple Retail Store für Paris &#038; Updates: Notizen vom 5.2</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/02/05/apple-heutert-lobbyisten-an-dritter-apple-retail-store-fur-paris-updates-notizen-vom-5-2/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2011/02/05/apple-heutert-lobbyisten-an-dritter-apple-retail-store-fur-paris-updates-notizen-vom-5-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 11:46:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple heuert Lobbyisten an: Die Lobbyisten &#8222;Fierce, Isakowitz and Blalock&#8220; sind ab sofort im Dienste von Apple tätig. Die Firma übernimmt damit die Interessenvertretung von Apple in Washington. Apple hat im vergangenen Jahr &#8222;nur&#8220; $1,6 Millionen für Lobbyismus investiert, Microsoft offiziell $7 Millionen. [via 9to5Mac] Dritter Apple Retail Store für Paris: Während die deutsche Hauptstadt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/02/05/apple-heutert-lobbyisten-an-dritter-apple-retail-store-fur-paris-updates-notizen-vom-5-2/">Apple heuert Lobbyisten an, dritter Apple Retail Store für Paris &#038; Updates: Notizen vom 5.2</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Apple heuert Lobbyisten an:</strong> Die Lobbyisten &#8222;Fierce, Isakowitz and Blalock&#8220; sind ab sofort im Dienste von Apple tätig. Die Firma übernimmt damit die Interessenvertretung von Apple in Washington. Apple hat im vergangenen Jahr &#8222;nur&#8220; $1,6 Millionen für Lobbyismus investiert, Microsoft offiziell $7 Millionen. [via <a href="https://9to5mac.com/2011/02/04/apple-hires-washington-lobbying-firm-fierce-isakowitz-and-blalock/">9to5Mac</a>]</p>
<p><strong>Dritter Apple Retail Store für Paris:</strong> Während die deutsche Hauptstadt <a href="https://macnotes.de/2011/01/14/apple-store-berlin-4500-quadratmeter-am-kudamm-bereits-angemietet/">Berlin noch keinen einzigen offiziell bestätigten Apple Retail Store</a> hat, bekommt das Einzugsgebiet rund um Paris nun schon den Dritten: Laut Informationen von <a href="https://web.archive.org/web/20150201093148/http://www.ifoapplestore.com/2011/02/04/apple-goes-to-paris-suburbs-for-new-store/">IFO Apple Store</a> entsteht angeblich der dritte Store jetzt an der Carré Sénart, einem Shopping-Center, das im November eröffnet werden soll. Insgesamt wäre es der sechste Apple Retail Store in Frankreich.</p>
<p><strong>Update: iWatermark:</strong> Das Update für iWatermark bringt nun Support für das iPad. Das ist nicht nur interessant, wenn das nächste iPad eine Kamera erhält, sondern auch, da man einfach Bilder einer DSLR über den iPad-Conectorkit auf das iPad bringen kann. Allerdings unterstützt die App derzeit noch keine Bilder über 10 Megapixel. Außerdem neu in diesem Update: Support für Twitter via Twitpic. <a href="https://apps.apple.com/de/app/iwatermark/id357577420">iWatermark</a> gibt es für 79 Cent als Universal App.</p>
<p><strong>Software-Updates:</strong> Fehlerbehebungen für den Bitmap-Image-Editor <a href="https://flyingmeat.com/acorn/">Acorn 2.6.4</a>, für den Notizen-Allrounder <a href="https://www.voodoopad.com/">VoodooPad 4.3.2</a> und für die Scannersoftware <a href="https://www.hamrick.com">VueScan 9.0.17</a>. Es gibt eine neue Beta für den Dateienmanager <a href="https://codingturtle.com/chikoo/">Chikoo 0.9.1</a>, die nun unter anderem das Importieren von Dateien einfach per Drag und Drop auf das Programm-Icon erlaubt &#8211; Chikoo gibt es während der Betaphase noch zum reduzierten Preis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/02/05/apple-heutert-lobbyisten-an-dritter-apple-retail-store-fur-paris-updates-notizen-vom-5-2/">Apple heuert Lobbyisten an, dritter Apple Retail Store für Paris &#038; Updates: Notizen vom 5.2</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>IT-Lobbyismus: Apple zahlt am wenigsten für die politische Einflussnahme</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/05/18/it-lobbyismus-apple-zahlt-am-wenigsten-fur-die-politische-einflussnahme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Businessinsider st&#246;&#223;t mit der Verr&#246;ffentlichung ihres gestrigen &#8222;Diagramm des Tages&#8220; &#252;ber Lobbyismus einiges an Diskussion an. Hier in Deutschland geht es dabei auch um die moralische Seite des Lobbyismus; in den USA bekommt man vielmehr das Gef&#252;hl, Apple ben&#246;tige keine Einflussnahme beziehungsweise hat den Steve-Jobs- und Wir-sind-die-Guten-Bonus. Apple hat nach der Recherche von Businessinsider 2009 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/18/it-lobbyismus-apple-zahlt-am-wenigsten-fur-die-politische-einflussnahme/">IT-Lobbyismus: Apple zahlt am wenigsten für die politische Einflussnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><a href="https://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-lobbying-spending-for-tech-companies-2010-5?r=DE&amp;IR=T">Businessinsider</a> st&ouml;&szlig;t mit der Verr&ouml;ffentlichung ihres gestrigen &#8222;Diagramm des Tages&#8220; &uuml;ber Lobbyismus einiges an Diskussion an. Hier in Deutschland geht es dabei auch um die moralische Seite des Lobbyismus; in den USA bekommt man vielmehr das Gef&uuml;hl, Apple ben&ouml;tige keine Einflussnahme beziehungsweise hat den Steve-Jobs- und Wir-sind-die-Guten-Bonus.</p>
<p>Apple hat nach der Recherche von <a href="https://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-lobbying-spending-for-tech-companies-2010-5?r=DE&amp;IR=T">Businessinsider</a> 2009 kaum Geld in die Lobby-Arbeit gesteckt &#8211; warum auch. Typische Lobby-Arbeit f&auml;llt f&uuml;r Apple kaum an, denn die &ouml;ffentliche Meinung &uuml;ber Apple ist stark gepr&auml;gt von den <em>Fanboys</em>. Es gibt keine gro&szlig;en Baustellen, bei denen Apple Meinungen &#8222;beeinflussen&#8220; m&uuml;sste. Wie Businessinsider unterstreicht, ist dabe auch von Vorteil, dass Apple (noch) keinen anderen Markt so beherrscht wie den der MP3-Player; ein Markt, bei dem sich Apple keine Lobby erarbeiten muss.</p>
<p>Rund 1,5 Millionen Dollar investiere Apple in die Lobbyarbeit, im Verh&auml;ltnis zu den Einnahmen 2009 der geringste Prozentsatz verglichen mit anderen Unternehmen wie Google, Yahoo oder Microsoft. Nat&uuml;rlich sagen die Zahlen nichts &uuml;ber den wirklichen Einfluss aus, aber ganz allgemein gesprochen stehen die Medien Apple viel wohlgesonnener gegen&uuml;ber als vielen anderen Firmen. Wenn Steve Jobs ruft, folgen die Medienvertreter gern, und wer ein schlechtes Wort gegen Apple wagt, wird schief angesehen.</p>
<p>In Deutschland kommt schnell das Wort Bestechung mit ins Spiel, wenn es um Lobbyismus geht. In den USA hingegen sind die Bestimmungen f&uuml;r diese Einflussnahme klar geregelt, es gibt zum Beispiel ein Pflicht-Register, was die Arbeit durchsichtiger macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/18/it-lobbyismus-apple-zahlt-am-wenigsten-fur-die-politische-einflussnahme/">IT-Lobbyismus: Apple zahlt am wenigsten für die politische Einflussnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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