Flickr vor dem Aus? Neuer Besitzer schreibt Brandbrief

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Vor zwei Jahren kaufte SmugMug die Bilderplattform Flickr von Yahoo. Nun sieht sich der Besitzer zu drastischen Maßnahmen genötigt.

Flickr: Geliebt aber defizitär

Denn der Geschäftsführer von SmugMug, Don MacAskill, wandte sich in einem Schreiben an die Benutzer der Foto-Plattform. Er nennt Flickr darin das meistgeliebte Business, das Geld verbrennt.

In dem Brandbrief betont MacAskill, dass er nicht bei Nutzern um Spenden bitte. Jeder Euro, der aber durch Abonnenten eines Pro-Accounts erzielt würden, flössen in die Rettung der Plattform.

Flickr soll wieder werden, was es mal war

Der Geschäftsführer wird in dem Brief sehr offen. Die Übernahme vor zwei Jahren sei nicht geschehen, um die Plattform zu melken und Nutzerdaten abzugreifen. Stattdessen verdiene die Plattform es, wieder zu altem Glanz zurückzukehren und daran will SmugMug arbeiten.

Angebot nach Weihnachten

Bislang zahlen Nutzer knapp 50 US-Dollar für ein Pro-Abo im Jahr. Doch ab dem 26ten Dezember soll der Preis für das Monatsabo auf 3 US-Dollar gesenkt werden. Letztlich bekäme man so für 26 US-Dollar ein ganzes Jahr die Pro-Features der Plattform.

Seit 2018 gibt es im Gratis-Account nicht mehr länger 1 TB freien Speicher für Fotos, sondern nur noch die Option bis zu 1.000 Fotos hochzuladen. Nur wurde durch diese Änderung Flickr nicht automatisch profitabel.