macOS High Sierra: Apple analysiert Safari-Daten für mehr Effizienz

Marco Jahn, den 26. September 2017
Safari 11 unter macOS High Sierra, Bild: Screenshot
Safari 11 unter macOS High Sierra, Bild: Screenshot

Apple möchte den in macOS integrierten Browser Safari verbessern und wird dafür – nach Rückfrage mit dem Anwender – Daten sammeln. Das passiert erst ab macOS High Sierra. Apple möchte so statistische Daten über CPU-Last, Speichernutzung und Stabilität in Zusammenhang mit Webseiten erheben.

Anonymisierte Daten aus Safari

Bei TechCrunch ist ein Bericht zu lesen, demzufolge Apple ab macOS High Sierra auch anonymisierte Daten von Safari sammeln möchte. Wer das nicht möchte, sollte das Teilen von Analysedaten mit Apple deaktivieren. Gelegenheit dazu gibt es entweder in den Systemeinstellungen unter Sicherheit, Privatsphäre oder nach jedem Update, bei dem sich etwas an der Privatsphäre ändert.

Apple macht hierbei von der differentiellen Privatsphäre Gebrauch. Die gesammelten Daten werden anonymisiert und etwas verwässert, damit sie weiterhin im Großen und Ganzen ein genaues Bild von der durchschnittlichen Nutzung erlauben, gleichzeitig aber keine personenbezogenen Daten mehr enthalten. Apple hat das mit iOS 10 angekündigt und verwendet das beispielsweise zur Auswertung von Emojis oder für die Wortvorhersage bei der iOS-Tastatur.

Von den Nutzerdaten aus Safari verspricht sich Apple Erkenntnisse über CPU- und Speichernutzung sowie Stabilität von bestimmten Webseiten. Diese Metriken sollen vor allem verbessert werden. Schon in der Vergangenheit hat sich Apple bemüht gezeigt, Safari möglichst effizient zu entwickeln, sodass mobile Geräte eine möglichst lange Akkulaufzeit bekommen.


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