Steve Wozniak bei Conan O’Brien über Apples Streit mit dem FBI

Von links nach rechts: Kim DotCom, Steve Wozniak, Ira Rothken, Foto: Kim DotCom

Apple-Mitgründer Steve Wozniak hat im US-Fernsehen bei Conan O’Brien Stellung bezogen zum Streit zwischen Apple und dem FBI.

Keine gewinnbringenden Informationen

Beim Late-Night-Talker Conan O’Brien hat Wozniak erklärt, dass er glaubt, das FBI könne keine wirklich interessanten Informationen auf dem iPhone 5c finden, von dem es möchte, dass Apple es hacken solle. Es handle sich dabei lediglich um das Arbeitstelefon eines der San-Bernadino-Schützen und der Mobilfunk-Provider Verizon habe bereits alle Daten zu Anrufen und SMS zu den privaten Smartphones der Beteiligten übergeben. Es sei davon auszugehen, dass die Mühe wertlos sei.

Risiko zu groß

Wozniak erzählt Conan O’Brien außerdem, dass er selbst mehrfach den Versuch unternommen hat, während seiner Arbeit bei Apple einen Virus für den Mac zu programmieren. Als er die Schadsoftware fertig hatte, löschte er jeweils alle entsprechenden Dateien und Dokumente, weil er sich jedes mal erschreckte. Wann immer man „so etwas“ herstellt, sei die Chance groß, dass Hacker sich Zugriff darauf verschafften.

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Wozniak hat nicht immer pro Apple gesprochen. Seine Position in dieser Angelegenheit ist unabhängig von Apple authentisch. Immerhin gehört Wozniak zu den Gründungsmitgliedern der Electronic Frontier Foundation (EFF), einer Organisation, die die Rechte von Menschen wie den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt vertritt.

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Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 9. März 2016
  • Zuletzt aktualisiert am: 9. März 2016
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