MacBook-Pro-Mainboards: Richter lehnt Sammelklage gegen Apple ab

Richter William Alsup vom Bezirksgericht in San Francisco hat eine Klage gegen Apple abgewiesen. Kläger hatten Apple vorgeworfen MacBook Pro wissentlich mit Mainboards zu verkaufen, die nach zwei Jahren kaputt gehen.

MacBook Pro

Das Bezirksgericht in San Francisco wies die Klage von Uriel Marcus und Benedict Verceles ab, mit der Begründung, die Kläger hätten nicht eindeutig nachweisen können, Apple habe die MacBook Pro wissentlich mit Mainboards verkauft, die nach einer Weile kaputt gehen.

Die Kläger hatten eine Reihe von Beschwerden vorgebracht, die von Käufern der MacBook Pro online gemacht wurden und gleichzeitig auf Apples Werbung verwiesen, in der es heißt, es handele sich um die modernsten Geräte. Die Klage wurde bereits im Mai 2014 in Texas eingereicht.

Richter Alsup hingegen bemerkte, dass die Kläger nicht belegen konnten, dass die Mainboards nicht für die gängigen Aufgaben genutzt werden konnten und nicht minimale Qualitätskriterien entsprächen. Die Kläger konnten ihre bemängelten Geräte für 18 und 24 Monate ohne Probleme nutzen.

Marcus und Verceles wollten, dass ihre Klage den Status einer Sammelklage erhält; Richter Alsup gab der Klägerseite nun bis zum 22. Januar Zeit ihre Klage nachzubessern.

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Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Geschrieben am: 9. Januar 2015
  • Zuletzt aktualisiert am: 9. Januar 2015
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