Touch ID und M7 machen aus iPhone 5s, das Smartphone mit den Sensoren

iPhone 5s: Fingerabdrucksensor Touch ID

Apples iPhone 5s bietet mehr Sensoren als bisherige Modelle, auch solche, denen man einen zukunftsweisenden Charakter unterstellen „könnte“.

Neben den bereits vorhandenen Sensoren wie Annäherungs-, Temperatur-, Umgebungslicht-Sensor und Gyroskop, sowie Bauteilen wie GPS, beinhaltet das iPhone 5s einen Fingerabdruck- und einen neuen Bewegungssensor, bzw. Coprozessor namens M7.

Touch ID

Der Fingerabdruck-Sensor namens „Touch ID“ könnte eines der Kaufargumente des iPhone 5s sein. Das Bauteil ist im Home-Button untergebracht und besitzt eine Auflösung von 500 PPI, die den Finger des Nutzers in den oberflächlichen Hautschichten scannen. Die Technik stammt vom Unternehmen „AuthenTec“, das Apple 2012 erwarb. Seitdem hielten sich hartnäckig Gerüchte über den Scanner, die nun Realität geworden sind.
Vorerst soll der Sensor dazu dienen, das iPhone 5s sicher zu entsperren und iTunes-Käufe zu autorisieren. Weitere Anwendungsbereiche werden sich dann auftun, wenn Entwickler von Apps Touch ID verwenden.

Laut Apples Dan Riccio sei der Fingerabdruck das bestmögliche Passwort. Man hat es immer dabei und es gibt keine zwei Fingerabdrücke, die sich exakt gleichen. Bis zu fünf können im iPhone gespeichert werden. Um den eigenen Finger zur Entsperrung des iPhone 5s nutzen zu können, muss der Finger mehrmals aus verschiedenen Winkeln gescannt werden, um ein 3D-Modell zu erstellen. Damit die Oberfläche besser erkannt werden kann, hat Apple für den Home-Button kratzfestes Saphirglas verwendet, das zuerst für die Kameralinse des iPhone 5 verwendet wurde.

Apple hat eingeräumt, dass Touch ID nicht ohne Makel sei. Feuchtigkeit oder andere leitfähige Ablagerungen könnten zu falschen Scan-Ergebnissen führen, so wie Narben. Dem Nutzer steht jedoch frei, einen beliebigen Finger zu nutzen.

Die Fingerabdrücke werden nicht auf dem Sensor selbst und nicht auf iCloud gespeichert, sondern auf dem A7-Chip im iPhone. Die Daten werden gelöscht, falls das Gerät neu gestartet wird oder länger als 48 Stunden nicht benutzt wurde. In diesem Fall ersetzt die Passworteingabe erneut den Finger.

Bewegungssensor M7 als Coprozessor

Der von Apple „M7“ getaufte Bewegungssensor ist eigentlich ein Coprozessor, der die Daten von Beschleunigungssensor, Gyroskop und Kompass aufnimmt und auswertet. Indem diese Daten in einen eigenen Prozessor geladen und dort verarbeitet werden, kann das iPhone effizienter arbeiten.

Der M7 könnte von Entwicklern zum Beispiel für Fitness-Apps aber auch Navigationslösungen eingesetzt werden. Auch war der Sensor mit Verbesserungen für die Kamera des iPhones in Verbindung gebracht worden.

Sind die neuen Sensoren für Euch ein ein triftiges Kaufargument, oder eher nicht?

Mehr über me:

Metadaten
  • Geschrieben am: 16. September 2013
  • Zuletzt aktualisiert am: 16. September 2013
  • Wörter: 373
  • Zeichen: 2715
  • Lesezeit: 1 Minuten 37 Sekunden