iMac 21,5″ Teardown: Schlecht reparierbar durch verklebtes Display

iFixit hat den neuen iMac 21.5" auseinandergenommen. Der extrem flache Komplett-Mac aus dem Hause Apple erweist sich als schlecht reparierbar, viele der Teile sind mit starkem Kleber zusammengesetzt.

iMac 21,5" Teardown

Seit Freitag lässt sich der 21,5″-iMac bei Apple bestellen und in Apple Stores bestellen, die Reparaturfachleute von iFixit haben sich den Rechner genauer angeschaut, kommen allerdings zu einem schlechten Ergebnis, was die Reparaturfähigkeit des Gerätes angeht.

Das Glas und Display sind mit einem sehr starken Kleber komplett mit dem iMac-Rahmen verbunden. Wo bei der Vorgängerversion Magnete das Glas hielten, muss man nun also etwas rabiater vorgehen, um die Front auseinanderzunehmen. Prinzipiell lassen sich Festplatte, RAM und CPU austauschen – sofern man an der ersten Hürde des Displays vorbeikommt. Der RAM ist zudem unter einem Teil des Logic Boards verborgen, dies lässt sich allerdings mit einigen Schrauben lösen.

In Kürze alle Details zum Teardown:

  • Das Innenleben des neuen iMacs ähnelt an keiner Stelle dem des Vorgängers
  • Apple hat die bisherige 3,5″-Festplatte gegen ein 2,5″-Laufwerk ausgetauscht, das eine kompaktere Bauweise erlaubt
  • Die Festplatte ist an den Seiten in Gummi eingehüllt, um Vibrationen zu verhindern
  • Apple nutzt nun einen großen anstatt mehrerer kleiner Lüfter.
  • Der iMac verfügt über zwei Mikrofone, die die Tonqualität bei FaceTime-Telefonaten verbessern dürften

Insgesamt erreichte der neue iMac bei iFixit nur 3 von 10 Punkten im Bezug auf Reparaturfähigkeit.

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 18. März 2021
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