Flickr-Apps für iPhone und iPad werden von Apple derzeit nicht akzeptiert

Apple hat in der letzten Woche die App eines Entwicklers für iPhone und iPad zurückgewiesen, weil sie gegen Regel 11.13 der Entwickler-Richtlinie verstößt. Die Flickr-App bot bei der Authentifizierung einen externen Link zu einem Bezahlvorgang an.

flickr Logo

Charlie Sorrel beschreibt Regel 11.13 sarkastisch in Shakespeare-Englisch in etwa so, dass Apple keine geldwerten Transaktionen zulässt innerhalb von Apps, an denen es nicht selbst mitverdienen kann („thou shalt not offer subscription purchases from your app without Apple getting its cut“). Der Kollege von Cult of Mac weist auf eine Flickr-App von Entwickler „Kyle“ hin, der sich in den Yahoo Groups zu diesem Thema äußerte.

„We had another report last week about the same problem and we are currently working on a solution on our end, which will be in compliance with Apple guidelines. We are planning on rolling out that change early next week. Once those changes are live in production you should be able to resubmit your app for review without code changes on your side.“
Sergey Morozov (13.10.2012)
Sony

Flickr Pro

Der Authentifizierungsdialog für Flickr, der von Yahoo als Webseite zur Verfügung gestellt wird, bietet einen Link zum Abo eines Flickr-Pro-Accounts an. Klickt man diesen an, wird Mobile Safari geöffnet und an der Transaktion, die dann stattfindet, verdient Apple nicht mit.

Yahoo sei aber bereits dabei, eine Lösung zu entwerfen, die mit den Richtlinien Apples konform sei. Dies hatte man „Kyle“ mitgeteilt. Schon in der Vor-Vorwoche habe Yahoo einen ähnlichen Hinweis eines Entwicklers erthalten. Die Änderungen sollten Anfang dieser Woche veröffentlicht werden. Der Entwickler könnte dann seine App noch einmal einreichen, ohne Veränderungen am Code durchführen zu müssen, wies Flickr-Mitarbeiter Sergey Mozorov ihn in den Yahoo Groups darauf hin.

Im Mai dieses Jahres gab es bereits ähnliche Meldungen über Dropbox-Apps, die aus demselben Grund von Apple abgewiesen worden waren.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Zuletzt aktualisiert am: 16. Oktober 2012
  • Wörter: 291
  • Zeichen: 2015
  • Lesezeit: 1 Minuten 15 Sekunden