iOS-Jailbreak: Der Stand der Dinge und iOS 5-Zukunftsaussichten

In den letzten Monaten ist es relativ still geworden um den Jailbreak von iPhone, iPad und iPod touch. JailbreakMe bzw redsn0w knacken aktuelle iOS-Versionen, für iOS 5 folgten verschiedene Beta-Versionen der Jailbreak-Software. Angesichts des anstehenden iOS 5-Releases haben wir einmal hingeschaut, was Dev-Team und Co. gerade so treiben.

iOS-Versionen von 4.3 bis 4.3.3 lassen sich mit JailbreakMe.com ohne spätere Neustarts jailbreaken, wer über eine aktuellere Version verfügt, der kann mit redsn0w (je nach Gerätetyp) nur den Weg über den Tethered Jailbreak und damit verbundenen Neustarts über den Rechner gehen.

Hinter den Kulissen läuft die Vorbereitung auf iOS 5 bereits auf Hochtouren. Vermutlich im kommenden Monat wird das Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod touch offiziell verfügbar, seit den ersten Betas wird mit Hochdruck an einem redsn0w-Update gearbeitet. Der Jailbreak mit diesem Werkzeug ist lediglich tethered, man muss das jeweilige Gerät also nach jedem Neustart erneut an den Rechner hängen, um es zu booten.

Neu ist in redsn0w für iOS 5, dass nun nicht mehr nur Mac-Nutzer ihre Geräte offiziell aktivieren können, sondern auch Windows-Nutzer. Dies ist dank iTunes 10.5 und iCloud möglich.

Verfügbar sein soll das Tool kurz nach dem Release für iPhone 3GS, iPhone 4 (GSM/CDMA), iPad 1, iPod touch 3G und iPod touch 4G – die Beta-Tests mit der aktuellen Beta-Software scheinen gut zu laufen. Wie gehabt wird redsn0w nur Tethered jailbreaken, ob und inwiefern es bald für alle Geräte einen Unthetered Jailbreak gibt, ist unklar. Derzeit wird immer noch geohots limera1n-Bootrom-Exploit genutzt.

Was aus JailbreakMe wird, ist derzeit noch nicht bekannt: Entwickler Comex arbeitet mittlerweile für Apple, er selbst hat die Hoffnung, dass Jailbreaker MuscleNerd sich um die kommende Version kümmern wird.