FaceTime für Mac: Beta, aber einfach zu benutzen

FaceTimeWie versprochen hat Apple FaceTime für Mac gestern bereitgestellt. Wir haben uns die wenigen Funktionen der Software angeschaut – die abgesehen von einigen Sicherheitsbedenken einen guten Eindruck macht.

[singlepic id=10233 w=435]

Eines vorweg: FaceTime ist auch auf dem Desktop so einfach zu bedienen wie auf iPhone 4 und iPod touch 4G. Im Hauptfenster findet sich eine Favoritenliste, sowie eine Anrufliste und alle Adressbuch-Kontakte. Was fehlt ist die Option, eine Mailadresse oder eine Telefonnummer zum direkten Anrufen einzugeben. So muss man jede Person, mit der man FaceTime nutzen will, als Kontakt eintragen.

 

Einrichtung

Beim ersten Start fragt FaceTime nach einer Apple-ID, auf Wunsch kann man entweder die dazugehörige oder eine andere Mailadresse damit koppeln. Diese muss dann erst verifiziert werden, bevor es losgehen kann.

[singlepic id=10234 w=200 float=left] [singlepic id=10232 w=200 float=right]  

Sobald man einen Kontakt anruft, stoppen Anwendungen wie iTunes sofort mit dem Abspielen Musik und beginnen erneut, sobald das Gespräch abgeschlossen ist. Gleiches gilt für eingehende Anrufe: Sobald man eines annimmt, stoppt die Musik. Über das Video-Menü kann man Videoformat (Hoch/Quer) sowie das Mikro auswählen. Ersteres geht nur, wenn man sich gerade in einem Gespräch befindet.

 

Backgrounding und Nutzung auf mehreren Geräten

Ein Feature, das praktisch aus dem iOS übernommen wurde ist, dass die App auch dann weiterläuft, wenn man sie gerade nicht aufgerufen hat – im Hintergrund wartet sie darauf, Anrufe anzunehmen, die eingehen. Will man komplett „offline“ gehen, muss man FaceTime gezielt abschalten. Lehnt man einen eingehenden Anruf ab, schließt sich die App selbsttätig wieder. Die Performance dabei ist überraschend gut: Auch auf einem alten Unibody-MacBook (2Ghz, Late 2008) startete FaceTime schnell, ohne den Rechner zu belasten. Hat man FaceTime im Dock abgelegt, zeigt ein Hinweisbadge an, ob und wie viele Anrufe man verpasst hat.

Praktisch ist die Option, FaceTime auf mehreren Geräten gleichzeitig laufen lassen zu können. Wird ein Gespräch auf einem Gerät abgewiesen, hören auch alle anderen mit der FaceTime-ID angemeldeten Geräte zu klingeln auf.

 

Fazit

Facetime für Mac ist zwar noch Beta, aber bereits durchaus durchdacht und einfach zu bedienen. Was fehlt ist eine Option, über ein Eingabefeld direkt Mailadressen und Telefonnummern einzugeben. Herunterladen kann man FaceTime direkt bei Apple.

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

Metadaten
  • Geschrieben am: 21. Oktober 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 21. Oktober 2010
  • Wörter: 346
  • Zeichen: 2493
  • Lesezeit: 1 Minuten 30 Sekunden