Microsoft und Dell: PC vs. Mac und Apples to Apples, zwei Kampagnen gegen Apple

Sowohl Microsoft als auch Dell haben auf ihren amerikanischen Seiten Online-Kampagnen gestartet, die den Kunden bei der Entscheidung pro/contra Mac unterstützen sollen. Während man bei Microsoft auf außergewöhnliche Features und Hardware hinweist, steht bei Dell der Preis der Geräte im Vordergrund.

Bei Microsoft gibt es insgesamt sechs Kategorien, die sowohl eingefleischte Apple-Besitzer als auch verzweifelte Windows-Nutzer zum Kopfschütteln bringen dürften.

Unter anderem wird der Fokus auf „Simplicity“, also Einfachheit gelegt. So sollen PCs intuitiv, gewohnt, und einfach zu benutzen sein, also „einfach funktionieren“ – gerade langjährige Nutzer von Windows-Rechnern hört man genau über die Nichtvorhandensein dieser Eigenschaften klagen. Als weiteres Feature wird „Working Hard“ hervorgehoben: PCs seien immer bereit, gewillt und, das ist besonders wichtig, in der Lage, an die Arbeit zu gehen – dies dürfte für viele weitere Rechner derzeit ebenfalls zutreffen, nicht nur für PCs, sondern auch für Apple sowie Linux. Einziges Argument, das gerade für die Optik-Affinen zutreffen dürfte: PCs gibt es in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Preislagen.

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Microsoft und Dell: PC vs. Mac und Apples to Apples, zwei Kampagnen gegen Apple

Dells „Apples to Apples“-Projekt legt den Fokus vor allem auf die Preisgestaltung. So werden Hardwarefeatures miteinander vergleichen, als Maßstab werden unter andere, (neben Desktop-Rechnern) MacBook Pro 15″ sowie 17″ hinzugezogen und mit aktuellen Studio-Laptops von Dell mit ähnlichen Spezifikationen verglichen.

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Unter dem Strich seien Dells Notebooks jeweils $1249 günstiger als die Apple-Modelle. Was im Vergleich unterschlagen wird, ist unter anderem die Taktfrequenz der Rechner, außerdem fehlen Angaben zu Akkulaufzeit, Gewicht und Ausmaßen des Notebooks. Was in solchen Vergleichen außerdem fehlt sind Faktoren wie Kundenservice, aber auch die Umweltverträglichkeit – Apple wurde gerade erst als der einzige Hersteller hervorgehoben, der seine Umweltschutzversprechen eingehalten hat. Entsprechend doch irgendwie „Äpfel mit Birnen“ vergleichen statt „Äpfel mit Äpfeln“. Mal abgesehen davon, dass es sich um eine „Comparsion“ handelt – da wurde offenbar etwas mit heißer Nadel gestrickt.

Während man sich bei Microsoft darauf beschränkt, Features des Systems sowie Nutzungsmöglichkeiten herauszustellen, liegt bei Dell der eindeutige Fokus auf dem Preis – gerade im Bereich der Mobilrechner wird allerdings großräumig unterschlagen, dass unter anderem auch Werte wie Akkulaufzeit sowie Gewicht und Größe einen entscheidenden Faktor ausmachen. Es steht außer Frage, dass man bei Apples Hardware generell immer etwas mehr zahlt als bei vergleichbaren Windows-Geräten. Allerdings zahlt sich der Aufpreis häufig im Alltagseinsatz sowie dem Support aus – wer einmal mehrere Stunden in der Dell-Hotline gehangen hat, ohne ernsthaft Hilfe zu bekommen, der weiß, was gemeint ist…

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

Metadaten
  • Geschrieben am: 10. August 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 28. März 2021
  • Wörter: 387
  • Zeichen: 2920
  • Lesezeit: 1 Minuten 40 Sekunden