Steve Jobs: Blu-ray, nein danke

Einmal mehr wird Blu-Ray eine Absage erteilt - auf Nachfrage bekräftigte Steve Jobs seine Ablehnung des DVD-Nachfolgeformats und lässt die Hoffnungen schwinden, dass kommende Macs von Haus aus mit den blauen Scheiben klarkommen. Seine Argumente und Prognosen werden inzwischen jedoch zunehmend von der Realität eingeholt. Ein Begräbnis optischer Datenträger und eine Frage an die Leser.

blu-ray Disc

Recht regelmäßig kommt die Blu-ray-Diskussion im Apple-Kontext auf und ebenso regelmäßig folgen die Absagen an das (nicht mehr ganz) neue optische Format. Steve Jobs macht in seiner aktuellen Absage eine bezeichnende Parallele auf:

„Bluray sieht mehr und mehr wie eines der Highend-Audioformate aus, die als CD-Nachfolger angetreten sind – es wird auch von Internetdownloads verdrängt.“

Dienste wie Hulu oder eben iTunes werden den Siegeszug fortsetzen, physikalische Trägermedien im Videobereich immer bedeutungsloser werden – das die Grundsaussage von Jobs‘ Antwort. Mit immer bequemeren und schnelleren Angeboten via Internet werden sich die Formate durchsetzen, die ohne optische trägermedien aufkommen, letzte Vorzüge der Scheibe werden in Kürze aufgeholt werden:

„…wir werden einen schnellen Trend hin zu gestreamtem Gratis- und Ausleihcontent erleben, der eine ausreichende Qualität (mindestens 720p) bietet, damit jeder überzeugt wird.“

Tragisch an der Geschichte: eine weitere Macnotes-Prognose für 2010 muss damit wohl endgültig beerdigt werden.

Zu guter Letzt die Frage an die Leser: decken sich eure Gewohnheiten beim Filmkonsum mit Steves Prognosen? Leben DVD und Bluray, oder riechen sie schon komisch?