Mac mini Update: Doppelte Grafikleistung und ein komplett neues Design im Alu-Unibody

Überraschung am Dienstag: Mit dem kurzfristigen Down des Apple Stores kam ein neuer, komplett überarbeiteter Mac mini in die Stores. Das Update beinhaltet nicht nur Schönheitskorrekturen und kleine Verbesserungen: der Mac mini steckt ab sofort auch in einem Unibody-Gehäuse und macht leistungstechnisch einen gewaltigen Satz nach vorn.

Der neue Mac mini ist äußerlich kaum wiederzuerkennen. Er hat nun ein Alu-Unibody-Gehäuse, ist deutlich flacher und breiter (zuvor 5,1*16,5cm, jetzt 3,5*19,5cm). Seine Rückseite ist wie beim alten iMac in schwarz gehalten und zeigt jetzt 4 statt bisher 5 USB-Ports, einen SD-Kartensteckplatz und einen HDMI-Anschluss.

Leistungstechnisch gab es ebenfalls deutliche Veränderungen. Wie zuvor gibt es die „normale“ Variante oder die Server-Edition. Die Basisversion des Mac mini ist mit einem 2,4 GHz Intel Core 2 Duo-Prozessor ausgestattet, 320 GB Festplatte, 2GB RAM und NVIDIA GeForce 320M Grafikprozessor; den Server gibt es mit 2,66GHz, 500 GB, 4 GB RAM und NVIDIA GeForce 320M.

Verdoppelte Grafikleistung und ein HDMI-Ausgang – es drängt sich das Gefühl auf, dass Apple TV ausgedient hat, da der neue Mac mini bequem an einen HD-Fernseher angeschlossen werden kann und mit seinem SD-Kartensteckplatz die Übertragung von Fotos und Videos von der Digitalkamera ermöglicht.

Ein Ausschnitt aus Apple Pressemitteilung:

„Der dünne, aus Aluminium gefertigte Mac mini packt großartige Funktionalität, Vielseitigkeit und Nutzwert in ein elegantes, unglaublich kompaktes Design,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Doppelte Grafikleistung, HDMI-Unterstützung und industrieführende Energieeffizienz – Kunden werden den neuen Mac mini lieben.“
Apple

Apple hat einiges verändert, viele kleine Details. Die Unterseite des mini zum Beispiel lässt sich einfacher öffnen, um an RAM etc. zu kommen. Das Gehäuse nimmt jetzt auch das Netzteil des Mac minis auf. Lediglich das normale Stromkabel führt nun zum kleinen Apple-Rechner – einer von mehreren Pluspunkten, was die Wohnzimmertauglichkeit des neuen Mini angeht.

Technische Details Mac mini

  • 2.4 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB geteiltem Cache
  • 2 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 8 GB
  • slot-load 8x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) optisches Laufwerk
  • 320 GB Serial ATA Festplatte (5400rpm)
  • NVIDIA GeForce 320M integrierter Grafikchip
  • 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR
  • Gigabit Ethernet Anschluss
  • vier USB 2.0 Anschlüsse
  • FireWire 800 Anschluss
  • HDMI Anschluss und Mini DisplayPort
  • HDMI auf DVI-Videoadapter
  • kombinierter optisch-digitaler Audioeingang / Audioeingang (Mini), und
    kombinierter optisch-digitaler Audioausgang / Kopfhörerausgang (Miniklinke).

Technische Details Mac mini Server (1.149€):

  • 2.66 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor mit 3 MB geteiltem Cache
  • 4 GB 1066 MHz DDR3 SDRAM, erweiterbar auf bis zu 8 GB
  • zwei 500 GB Serial ATA Festplatten (7200rpm)
  • NVIDIA GeForce 320M integrierter Grafikchip
  • 802.11n AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.1+EDR
  • Gigabit Ethernet Anschluss
  • vier USB 2.0 Anschlüsse
  • FireWire 800 Anschluss
  • HDMI Anschluss und Mini DisplayPort
  • HDMI auf DVI-Videoadapter
  • kombinierter optisch-digitaler Audioeingang / Audioeingang (Mini), und
  • kombinierter optisch-digitaler Audioausgang / Kopfhörerausgang (Miniklinke).

Build-to-Order gibt es noch bis zu 8GB Arbeitsspeicher (1066 MHz DDR3 SDRAM), eine 500GB Festplatte (5400rpm), sowie die obligatorischen Extras wie Apple Remote, Software und AppleCare.

Apple weist in der Pressemitteilung dezent darauf hin, dass der neue Mac mini in der kleinsten Version ohne Zusätze, ohne Urheberrechtsabgabe und Mehrwertsteuer in Deutschland 666€ kosten würde – was verglichen mit dem US-Preis mit $699 immer noch ganz schön happig ist.