iPad: 1 Milliarde Dollar Entwicklungskosten für Apple A4-Prozessor?

Insgesamt rund eine Milliarde Dollar könnte Apple in die Entwicklung des im iPad verwendeten, selbstkonfigurierten ARM-Prozessor gesteckt haben - und das sogar ohne die zusätzlichen Kosten für eine spezielle Produktionsstätte.

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Die Schätzungen stammen von der New York Times, die die Entwicklungskosten für den hauseigenen Apple A4-Prozessor hochgerechnet hat. „Apple, NVIDIA und Qualcomm designen ihre eigenen ARM-basierten Mobilchips, die von Vertragsproduzenten hergestellt werden. Selbst ohne direkte Investition in eine eigene Fabrik könnte dies die Firmen rund 1 Milliarde Dollar kosten, einen Smartphone-Prozessor von Grund auf zu entwickeln.“ Rund 3 Milliarden Dollar würde die eigene Produktionsstätte kosten – die aber je nach Marktsituation irgendwann nötig werden könnte, um Lieferengpässe zum umgehen.

Das iPad wird mit einem 1 GHz Apple A4-Prozessor ausgestattet sein, der auf der ARM-Architektur basiert und eine CPU sowie einen Grafikprozessor beinhaltet. Der Prozessor basiert auf einem Cortex-A9 MPCore und ist damit um einiges schneller als der aktuell im iPhone 3GS verbaute ARM-Prozessor. Der selbstentwickelte Chip soll dem iPad vor allem eine lange Akkulaufzeit bescheren.

Sollte Apple tatsächlich rund 1 Milliarde Dollar allein in die Entwicklung des hauseigenen Prozessors gesteckt haben, kann man den Aufkauf von P.A. Semi problemlos unter „Peanuts“ abhaken: Laut Forbes sollen bei dem Deal rund 278 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt haben.

Mehr über kg:

Erst Atari-Besitzer, dann ab Mitte der Neunziger Apple-User, angefangen mit einem Performa 5200, jetzt MacBook-Nutzerin.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
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