iPad ohne Flash – Adobe macht sich Luft

Apple Mail auf dem iPad (2010), Bild: Apple

Adrain Ludwig, unter anderem bei Adobe für das Flash und AIR Marketing zuständig, hat sich in den Adobe Blogs verärgert darüber gezeigt, dass Apple auch auf dem iPad Flash ausschließt. Stein des Anstosses ist, dass Steve Jobs bei der iPad-Keynote eine Seite im Browser aufgerufen hatte, wo sich der Hinweis auf das nicht vorhandene Flash-Plugin zeigte.

In dem Blogeintrag macht sich Ludwig so richtig Luft, man merkt, dass er innerlich kochte, als der Beitrag entstand: Er lobte zwar das iPad als „den Impuls für eine ganze Produkt Kategorie“, doch dann kam sein großes „aber“.

Apple würde die Nutzer im Web kräftig ausbremsen, wenn man auf Flash weiterhin verzichte. Außerdem stellte er sein klar, dass er kein Verständnis dafür habe, warum Apple PDF- und ePub-Support selbstverständlich anbiete, aber Flash als Resourcenkiller darstelle – man sei bei Apple also den Adobe-Errungenschaften nicht abgeneigt, wenn es zum eigenen Vorteil ist und keine Eigenarbeit bedürfe.

Adobe arbeitet daran, Flash für alle mobilen Geräte zu ermöglichen. Man sieht Apple ganz klar in der Verantwortung, einen Teil dazu beizutragen, und wenn es nur die Öffnung der Plattform für die Entwickler ist.

Allerdings missachtet Ludwig dabei den Fakt, dass Apple mit dem Verzicht auf Flash im Internet schon lange nicht mehr allein dasteht. Jüngstes prominentes Beispiel ist YouTube, die zwar nicht verzichten, aber mit Videos auf HTML5-Basis eine Alternative anbieten.

Mehr über Redaktion Macnotes:

Hinter diesem Account verbergen sich Artikel von manchen Ehemaligen, die nicht mehr namentlich genannt werden wollen, oder aber auch Beiträge, die bei einer Übernahme einer fremden Website aus Datenschutzgründen keinem Autor mehr zugeordnet werden konnten.

Metadaten
  • Geschrieben am: 29. Januar 2010
  • Zuletzt aktualisiert am: 4. März 2021
  • Wörter: 218
  • Zeichen: 1543
  • Lesezeit: 0 Minuten 56 Sekunden