ReelDirector: umfangreiche Video-Bearbeitung auf dem iPhone

ReelDirector, Screenshot

Die Videoaufnahmefunktion, die das iPhone 3GS von Apple spendiert bekommen hat, war bereits vor der Markteinführung in diesem Sommer überfällig. Jetzt, wo man auch mit seinem iPhone Videos drehen kann, erscheinen die Möglichkeiten, die Aufnahmen im Nachhinein zu bearbeiten, extrem eingeschränkt. Lediglich Beginn und Ende der Videos lässt sich verschieben. Mit ReelDirector kommt nun eine App, die umfangreiche Funktionen zur Videobearbeitung mitbringt.

Mit ReelDirector lassen sich nicht nur mehrere Videoclips zusammenfügen oder trennen, auch die Übergänge zwischen den Clips lassen sich frei aus 27 verschiedenen Vorlagen auswählen. Außerdem können Texte und Wasserzeichen sowie Credits hinzugefügt werden – jeweils an neun verschiedenen Positionen.

Die Übergänge können in der gewohnten iPhone UI durchgeschaltet werden, oben links ist am Beispiel der Golden Gate Bridge jeweils eine Live-Vorschau zu sehen.

In der Übersicht des ausgewählten Projekts kann man dann alle Daten wie Erstellungsdatum, letzte Änderung, Gesamtlänge und Anzahl der zusammengefügten Einzelvideos sowie die Projektgröße in der Zusammenfassung sehen. Von dort aus hat man auch Zugriff auf die Eigenschaften des Projekts, in dem sich eingefügte Texte und Übergänge wieder verändern lassen.
Wem sein Werk nicht gefällt, kann es an dieser Stelle löschen, andernfalls kann man sich das Video noch einmal ansehen, es im Fotoarchiv speichern oder per E-Mail verschicken.

Folgendes Video haben wir aus drei Clips zusammengeschnitten, um einige der Funktionen und Übergänge einmal zu zeigen. Die Erstellung des Videos beansprucht allerdings erwartungsgemäß viel Rechenleistung und dauert auch einige Zeit: für unseren 22-sekündigen Clip benötigte das iPhone 3GS über eine Minute.

ReelDirector steht für 5,99€ im App Store zum Kauf bereit.

Mehr über mz:

Mac-User und Fernostexperte, gelten Max’ Interessen neben den Geräten und Programmen aus Cupertino auch der Situation in Japan, China, Korea und anderen weiter entfernteren Ländern, in denen Apple-Hardware nicht nur begeistert genutzt, sondern auch zu weiten Teilen hergestellt wird.

Metadaten
  • Geschrieben am: 23. Oktober 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 3. März 2021
  • Wörter: 250
  • Zeichen: 2031
  • Lesezeit: 1 Minuten 5 Sekunden