Redaktion Macnotes, den 20. Mai 2009

RuMac: Mac-Klon made in Russia

RuMacHackintosh-Reise um die Welt: Nach Psystar, OpeniMac, PearC und OpenTech startet nun der nächste große Anbieter von Mac-Klonen durch. Mit Sitz in Moskau vertreibt RuMac gleich die gesamte Hardware-Palette, frei nach dem Vorbild Apple.

Es gibt sowohl einen Desktoprechner als Standard- und als Pro-Variante, einen Mini, ein Media-Center à la Apple TV, ein MacBook und auch ein Subnotebok.

Alle Rechner werden mit vorinstalliertem Betriebssystem versendet, im Normalfall Mac OS X 10.5, aber auch Windows XP oder Vista sowie Linux sind wählbar. Man wirbt für sich mit allen Vorteilen, die das Mac OS zu bieten hat – und mit dem wahnsinnig günstigen Preis, vor allem im Vergleich zum derzeitigen Dollarkurs und damit hohen Apple-Preisen. RuMac garantiert ein lauffähiges Mac OS und gibt je nach Modell zwischen drei und fünf Jahren Garantie auf die Hardware.

Die Preise starten bei umgerechnet rund 360€ (RuMac mini), der teuerste RuMac schlägt mit 580 € zu Buche.

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Flaggschiff der RuMacs ist der RuMac Pro:
– Intel Core2Duo E7400 2.8 GHz,
– 4 GB RAM
– 500 GB Festplatte
– Grafikkarte NVIDIA GeForce 9500GT 512Mb
– 8 x USB, FireWire, 20-x DVD ± RW-Laufwerk
– Preis: 23.800 Rubel ≈ 550 €
Optional bis zu 5 Festplatten und 16 GB RAM.

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Der teuerste Klon ist der MacBook-Ersatz:
– Intel Core2Duo T5470 1.6Ghz (800Mhz / 2Mb)
– 1 GB RAM
– 160GB SATA, 5400rpm
– Intel GMA X3100 Grafik
– 15,4″-Widescreen, glänzend, WXGA 1280 × 800
– Preis: 25.300 Rubel ≈ 580 €

Die Rechner sind laut RuMac so konfiguriert, dass sie an Performance mit ihren Vorbildern bei Apple mithalten können. RuMac macht allerdings noch keine Aussage zur Lauffähigkeit von Mac OS X 10.6. Ende Mai sollen noch leistungsstärkere Geräte mit Preisen bis zu 900€ zur RuMac-Palette hinzukommen.

Die Rechner werden bereits seit März vertrieben und erste glückliche Käufer berichten bereits auf der Webseite von ihrer Errungenschaft. Wobei auf der Seite eines Anbieters, der vollkommen schmerzfrei das „Mac“ in den Artikelnamen führt, solche Statements mit einem gewissen Maß an Skepsis zur Kenntnis genommen werden sollten.


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