Alexander Trust, den 24. März 2009

IFNG nicht in Stuttgart

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Angesichts der Geschehnisse in der Stadt Winnenden sah sich der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Wolfgang Schuster (CDU), dazu veranlasst, das Event in der Liederhalle am 27. März abzusagen.

Teams der ESL hätten an jenem Abend in den Disziplinen Warcraft, sowie Counter-Strike 1.6 und Counter-Strike: Source vor Publikum gegeneinander antreten sollen, wie sie es immer tun. Die publikumsträchtigen Disziplinen werden regelmäßig auf Intel Friday Night Games gespielt.

In der Folge verhärteten sich allerdings die Fronten zwischen dem Veranstalter Turtle Entertainment und der Stadt Stuttgart. Die Schuldzuweisungen der jeweils anderen Partei werden zurückgewiesen und stattdessen weist man selbst mit dem Finger auf den Gegenüber.

Für Turtle Entertainment bedeutet dies, das man sich von Diskussionsangeboten der Stadt nichts wissen will und sich durchaus kooperationsbereit gezeigt hätte. Außerdem betonte Turtle Entertainments Sprecher Ibrahim Marzani, gäbe es keinerlei Zusammenhänge zwischen den Geschehnissen in Winnenden und dem professionell betriebenen eSport, dem Marzani einen Stellenwert wie der „Bundesliga“, nur eben für eSportler beimessen wollte.

Andersherum prangert man seitens der Stadt Stuttgart an, dass sich Turtle Entertainment nicht gesprächsbereit gezeigt hätte, man hätte die für den Abend geplanten Counter Strike-Ansetzungen nicht durch andere Spiele ersetzen wollen.


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