MacWorld 2009: Klotzen, nicht kleckern?

Apple-Logo

Apple hat auf der heutigen Keynote im Rahmen der MacWorld 2009 ein neues Flaggschiff seiner MacBook-Pro-Reihe präsentiert. Phil Schiller zeigte ein Modell mit 17-Zoll-Bilddiagonale. Darüber hinaus gab es jedoch wenig Neues.

MacBook Pro 17 Zoll

Apples MacBook Pro gibt es nun auch mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll. Dieses stellt Apples Vizepräsident Phil Schiller der Öffentlichkeit vor. Große Bildschirme sind für die Arbeit an Dokumenten, Bildern, Zeichnungen, Fotos, etc. gedacht. Das neue MacBook Pro bringt allerdings knapp 3 Kilo auf die Waage.

Der Akku des neuen MacBook Pro soll 8 Stunden Laufzeit bieten und man kann ihn nicht ohne Weiteres selbst auswechseln. Als Preis für das Stück Technik möchte Apple rund 2.800 US-Dollar haben.

Wenig Neues

Die darüber hinaus angekündigten Neuerungen seitens Apple sind wenig spektakulär. Man hatte auf etwas Neues gehofft und wurde enttäuscht. Eine iWork-Suite „online“ zur Kollaboration wird als Beta auf den Markt geworfen. Die Webnutzer sind es gewöhnt, das Versuchskaninchen zu spielen.

Geotagging und Gesichtserkennung gibt es als neue Funktionen in der Fotoverwaltung iPhoto. Damit wird diese den Daten gerecht, die das iPhone liefert. Denn die Kamera des Apple-Smartphones bietet geolokalisierte Schnappschüsse an. Dieser Schritt zur Erweiterung der Software war notwendig.

Kein iPhone nano

Viele der Gerüchte im Vorfeld wurden von Apple nicht mit Leben gefüllt. Es wurde kein iPhone nano präsentiert und kein Mac Mini. Es gab keine Updates des iMac, und Apple verlor kein Wort zur nächsten Betriebssystemversion von OS X.

Kein DRM in iTunes

Positiv für Apple, für den Rest der Welt eher kalter Kaffee, sind die Veränderungen rund um iTunes. Denn endlich wird es DRM-freie Musik (in noch besserer Qualität) geben. Das haben Konkurrenten schon früher angeboten. Apple hat länger gebraucht, um sich mit den Musiklabels zu einigen.

In Zukunft wird Apple der MacWorld Expo fernbleiben und seine Neuigkeiten auf eigenen Events zelebrieren. Über Livestreaming will man die Öffentlichkeit daran teilhaben lassen.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 6. Januar 2009
  • Zuletzt aktualisiert am: 2. März 2021
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