OmniDiskSweeper: Kleiner Helfer, um Ordnung in die Festplatte zu bringen

Kaum hat man ein Betriebssystem mal länger als ein paar Wochen in Betrieb, muss man sich manchmal fragen, wo der ganze Festplattenspeicher hin ist, den man nach der Systeminstallation noch hatte. Auch mir ging es letztens so. Einen genaueren Einblick in die Speicherverteilung der Platte gab mir dann OmniDiskSweeper.

OmniDisksweeper, Screenshot

Mit OmniDiskSweeper kann man schnell und vor allem einfach herausfinden, wo die Speicherfresser sitzen. Beim Start des Programms zeigt es alle verfügbaren Datenträger an, auch Netzwerkvolumes.

Per Doppelklick auf das Volume kann man diese dann analysieren lassen. Die vorhandenen Ordner zeigt das Programm nach jeweiliger Gesamtgröße sortiert an. Per Klick auf den Ordnernamen kann man sich die jeweilige Tiefenstruktur anschauen.

Das ist vor allem dann mal ganz nützlich, wenn es systeminterne Dateien sind, die man auf Anhieb nicht so groß erwartet hatte. Mir ist vor dem ersten Durchlauf beispielsweise nicht so klar gewesen, dass ein scheinbar simples Paket Epson-Druckertreiber schon fast 4 GB auf meiner Festplatte belegt. Ebenso ist mir Dank OmniDiskSweeper mal wieder vor Augen geführt worden, wie dringend meine Desktopordner mal geleert werden müssen.

In der registrierten Version gibt es die Möglichkeit, Dateien direkt zu löschen. Um sicherzustellen, dass man nicht aus Versehen wichtigen Dateien löscht, bekommt man einen entsprechenden Hinweis.

OmniDiskSweeper ist so eines dieser Tools, die ähnlich funktionieren wie der Finder selbst, sich am Ende aber als unheimlich praktisch und vor allem nützlich erweisen. Vor allem für all jene, die sich schon immer mal gefragt haben, wo der Festplattenspeicher abgeblieben ist. Und abgesehen von einer Grundfunktion, nämlich das direkte Löschen der Dateien via OmniDiskSweeper, kann die unregistrierte Version alles, was die Bezahlversion (für $14.95) auch kann.

Voraussetzung für die Installation ist Mac OS 10.4 oder neuer.