Test: Microsoft Office:mac 2008 von Ingrid Sturm

Microsoft veröffentlichte in diesem Jahr Office:mac 2008. Da kommt das aktuelle Buch „Microsoft Office:mac 2008“ von Ingrid Sturm und Anton Ochsenkühn (der Lesern der MacUP bekannt sein dürfte) gerade recht. Wir haben es uns angeschaut und sagen Euch, ob es hilft die Alltagsprobleme mit Office zu lösen und an welchen Stellen das Buch eventuell noch nützlich sein kann.

Office 2008 auf MacWorld 2007

Mit Office:mac 2008 bescherte Microsoft der Mac-Version seines Office-Pakets dieses Jahr ein großes Update. Neben der besseren Mac-Integration sind vor allen Dingen viele neue Funktionen hinzugekommen und auch die Benutzeroberfläche wurde grundlegend überarbeitet.

Da überrascht es wenig, dass auch langjährige Office-Nutzer erst einmal wie das sprichwörtliche Schwein vorm Uhrwerk sitzen und gewohnte Arbeitsweisen neu lernen müssen. Zudem gibt es ja Kritiker, die behaupten das 95 Prozent der Office-Anwender nur 10 Prozent der Funktionen dieser Programme nutzen.

Fünf Kapitel

Das Buch teilt sich in fünf Kapitel, wobei das erste sich mit der Installation des Office-Pakets beschäftigt. Die weiteren vier Kapitel behandeln Word, Excel, Entourage und Powerpoint jeweils für sich. Dabei stürzen sich die Autoren ohne Vorrede gleich in die Thematik und es geht mit „Legen Sie den Datenträger ein…“ los. Dieser knappe Stil zieht sich durch das gesamte Buch. Das mag auf den ersten Blick forsch wirken, führt aber so schnell zum eigentlichen Thema.

Die Seiten des Buchs bieten einen Rand, der ungefähr ein Drittel der Seite ausmacht. Die Spalte dient für Zusatzbemerkungen und Hinweise zum aktuellen Text. Office:mac 2008 ist mit vielen leider nur graufarbenen Abbildungen versehen. Zudem sind manche Abbildungen so klein skaliert, dass man schon eine Lupe braucht um alles zu erkennen.

Inhalt

Im Installationskapitel wird die Installation des Office-Pakets sehr detailliert beschrieben und richtet sich vom Stil her eher an Wechsler als an langjährige Mac-Nutzer.

Die weiteren Kapitel zu Word, Excel, Entourage und Powerpoint folgen weitestgehend einem einheitlichen Schema. Zunächst wird die neue Oberfläche der jeweiligen Programme vorgestellt und ein Kurzeinstieg in das Programm gegeben. Die Einleitung zum Kapitel 2 (Erste Schritte in Microsoft Word) ließ mich übrigens spontan schmunzeln. Dort werden kurz die in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen aufgezählt, u. a. wie man Word korrekt beendet.

In den weiteren Abschnitten der Kapitel geht es dann um spezielle Themen zum jeweiligen Programm. Hier finden auch schon erfahrene Anwender noch wertvolle Hinweise, wie sich die Programme der Office-Suite produktiver nutzen lassen. Detailliert beschreiben die Autoren auch die Gruppenfunktionen der Programme und deren Nutzung.

Dem Buch merkt man an, dass es den Fokus auf Wechsler legt, denn dem Thema „Korrektes Beenden des Programms“ wird bei jedem Programm fast eine halbe Seite gewidmet.

Fazit

Die allgemeine Qualität des Buches ist sehr gut. Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensionen der letzten Zeit passt auch die Rechtschreibung. Office:mac 2008 richtet sich an Einsteiger und erfahrene Nutzer der Microsoft Office-Suite und wird mit seinem Inhalt diesem Anspruch auch gerecht. Ein- und Umsteiger werden die Erörterung der neuen Oberfläche bei der Suche nach den gewohnten Funktionen hilfreich finden. Erfahrene Anwender können mit Hilfe des Buchs neue Funktionen des Office-Pakets kennenlernen. Damit eignet sich das Buch in gewisser Weise auch als Nachschlagewerk.

Der knappe Stil der beiden Autoren dürfte nicht jedem sofort gefallen, aber der Verzicht auf schmückendes Beiwerk unterstreicht den Nachschlagewerkcharakter. Deshalb empfehlen wir das Buch.