Parallels Server startet als Beta

Parallels Server - Screenshot

Bereits zur WWDC 2007 berichteten wir, dass Parallels neben der Desktop-Variante für Endanwender ein Produkt für Server plant. Damals noch in einer frühen Alpha-Version zu sehen, startet heute die öffentliche Beta-Phase von Parallels Server.

Parallels Server läuft auf allen 64-Bit-Servern auf denen Windows, Linux oder Mac OS X laufen. Dabei gibt es zwei Modi: bei ersterem laufen die virtuellen Maschinen in einem Hypervisor parallel zum Host-Betriebssystem. Im „bare-metal“ Modus werden die virtuellen Maschinen ohne Betriebssystem direkt auf der Hardware ausgeführt.

Der neueste Spross aus dem Hause Parallels richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur zusammenfassen und vereinfachen wollen. Erleichtert wird ein solches Vorhaben durch die lange Liste an unterstützten Gastsystemen. Mehr als 50 unterschiedliche Systeme werden unterstützt, darunter auch Windows Server 2008, Mac OS X Leopard und zahlreiche Linux-Distributionen. Interessant ist vor allem die Unterstützung von Leopard, hat doch Apple erst vor kurzem die Virtualisierung des eigenen Betriebssystems erlaubt.

Als erster Anbieter von Virtualisierungslösungen unterstützt Parallels Server übrigens die zweite Generation, VT-D genannt, von Intels Virtualisierungstechnologie. Damit lassen sich nicht nur der Prozessor, sondern auch I/O-Geräte besser virtualisieren.

Das Parallels-Beta-Programm ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Allerdings muss man dazu die entsprechenden Bedingungen von Parallels akzeptieren.

Mehr über ml:

Dipl.-Informatiker mit Schwerpunkten: Betriebssysteme, Softwaretechnologie. Hat zu Hause ein richtiges kleines Mac-Museum.

Metadaten
  • Geschrieben am: 9. Januar 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 1. März 2021
  • Wörter: 195
  • Zeichen: 1600
  • Lesezeit: 0 Minuten 50 Sekunden