Von Redaktion Macnotes am 19.11.2007 (letztes Update: 31.01.2020).

Vodafone erwirkt einstweilige Verfügung gegen T-Mobile

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Vodafone erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen den exklusiven Vertrieb des iPhones durch T-Mobile. Eine Reaktion sieht die Änderung des iPhone-Vertriebs in Deutschland vor.

Koppelgeschäfte überprüfen

Laut Vodafone-Manager Friedrich Joussen soll nicht der Verkaufsstopp des iPhone bei T-Mobile erzwungen werden, sondern die Rechtmäßigkeit der Koppelgeschäfte überprüft werden. Bislang ist der Verkauf des iPhones in Deutschland an einen Zweijahres-Vertrag mit T-Mobile gebunden. Man kann die Smartphones wegen eines SIM-Locks nicht mit SIM-Karten anderer Betreiber nutzen. Einzige Möglichkeit, diese Sperre zu umgehen, ist ein Jailbreak, der jedoch zu Garantieverlust führen kann.

T-Mobile wollte iPhone unverändert anbieten

T-Mobile reagiert auf die einstweilige Verfügung: Bis Mittwoch, den 21.11.2007, wird das Unternehmen Änderungen am Vertrieb des iPhones in Deutschland vornehmen. Das iPhone wird dann für 999 EUR ohne SIM-Lock bei T-Mobile zu kaufen sein. Die Freischaltung des Smartphones soll über iTunes erfolgen, die Identifizierung der Geräte über den IMEI-Code.

Bestandskunden können aber nur für die Zahlung von 600 EUR ihr iPhone nachträglich freischalten. Kunden, die ihr iPhone nach dem 19. November gekauft haben, können von einer kostenlosen Freischaltung Gebrauch machen. Das neue Angebot T-Mobiles bleibt vorerst bis zur gerichtlichen Klärung mit Vodafone bestehen.

T-Mobile muss Änderungen vornehmen

Gleichwie wird jüngsten Medienberichten zufolge T-Mobile bis Mittwoch den 21.11.2007 “vorerst” Änderungen am Vertrieb des iPhone in Deutschland vornehmen. Das iPhone soll bei T-Mobile fortan ohne SIM-Lock zum Preis von 999 Euro angeboten werden. Die Freischaltung der Smartphones soll über iTunes erfolgen, und die Identifizierung über den IMEI-Code.

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