Serien-Mails mit dem Mac?

Apples hauseigenes E-Mail-Programm hat viele Stärken, doch Serien-Mails gehören nicht gerade dazu. Wer jemals versucht hat, damit den Mail-Verteiler seines Kegelvereins oder des nächsten Klassentreffens effektiv zu verwalten, kennt das Problem. Wir präsentieren euch drei Lösungen, in Form von Newsletter-Software für den Mac.

Apple Mail - Logo

Serial Mail

Es gibt sogar mehr Möglichkeiten, als man vielleicht annehmen würde. Zum einen wäre da Serial Mail vom deutschen Entwickler Christian Fries. Serial Mail ist ein kleines Donationware-Plug-in für Mail ab Mac OS 10.3. Wie der Name schon verrät, können damit direkt in Mail Serien-Sendungen vorbereitet und verschickt werden. Felder wie Vor- und Nachame lassen sich automatisch ausfüllen. Dabei kann auf die Daten aus dem Adressbuch zurückgegriffen werden. Alles in allem sehr praktisch, aber leider nicht sonderlich komfortabel und für manch einen nicht umfangreich genug.

Screenshot des Plug-ins Serial Mail für Apple Mail. Es dient dem Versand von Serien-Mails.

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Serial Mail - Screenshot

MailTemplate

Einen ähnlichen Funktionsumfang, aber etwas mehr Komfort bietet MailTemplate, ein Shareware-Programm, das mit knapp 15 Dollar zu Buche schlägt und sich ebenfalls bestens mit Mail und Adressbuch versteht. Größtes Plus von MailTemplate ist die Möglichkeit, Vorlagen zu erstellen, die dann dauerhaft in Mail zur Verfügung stehen. Auch hier gilt: Nützlich, aber für den Versand von Newslettern und Serien-Mails auf Dauer nur bedingt geeignet.

Screenshot von MailTemplate, einem Plug-in für Mail, um Serien-Mails zu verschicken.

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MailTemplate - Screenshot

DirectMail

Unsere Empfehlung: DirectMail von e3 Software. Mit fast 30 Dollar kein echtes Schnäppchen mehr, aber das Programm ist sein Geld absolut wert. Anders als die oben erwähnten Tools ist DirectMail ein wirklich eigenständiges Programm, mit dem nicht nur Serien-Mails verfasst und versendet werden können, sondern sich auch Empfängerlisten sehr einfach verwalten und gruppieren lassen.

Die Adressbuch-Anbindung gehört natürlich zum Repertoire von DirectMail, außerdem können Adressen aus Text- und CSV-Dateien, sowie aus SQL-Datenbanken und sogar aus Mail-Postfächern importiert werden. HTML-Mails lassen sich problemlos erstellen und erscheinen beim Empfänger nicht zerstückelt, sondern so, wie in der Vorschau-Ansicht.

Screenshot zeigt DirectMail für Mac OS X, mit dem man Serienmails verschicken kann und Newsletter-Gruppen verwalten.

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DirectMail - Screenshot