Politik und Angsthase? Edmund Stoiber wegen Jamaika ge­brand­markt

Wie passen Politik und Angsthase zusammen? Das erklärt das Wochenmagazin der Spiegel in einer November-Ausgabe. Darin wird Edmund Stoiber der „größte Angsthase der Politik“ genannt. Dies ist umso erstaunlicher, da der Beitrag fernab jedweder Aufgeregtheit entstand.

Edmund Stoiber, Foto: Bayrische Staatskanzlei

Politik und Angsthase

Respekt vor dem Spiegel, dass er sich überhaupt ein solches Urteil erlaubt. In der Ausgabe 47 des Wochenmagazins, die am 21. November 2005 erschien, steht geschrieben:

„Edmund Stoiber, der sich noch am Sonntag für Schwarz-Gelb-Grün ausgesprochen hat, ist am Mittwoch vehement dagegen. […] Die allermeisten [in der CSU, d. Red.] können sich Jamaika nicht vorstellen. Stoiber, der größte Angsthase der deutschen Politik, kann sich nicht vorstellen, für Jamaika zu werben“.
Spiegel 47, 21.11.2005, S. 26.

Spitzenpolitiker in Schublade gesteckt?

Sensible Persönlichkeiten hätten vermutlich eine Unterlassungsklage angestrengt. Doch einen Edmund Stoiber bringt die Bezeichnung „Angsthase“ nicht aus der Fassung. Schon erstaunlich! Denkbar ist natürlich, dass die CSU keinen Spiegel liest.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 27. Februar 2021
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