Seriöse Online Anbieter einfach erkennen

Im Internet warten nicht nur zahlreiche interessante Webseiten auf die Besucher. Viele von ihnen werben zwar mit einem seriösen Look. Doch im Hintergrund versuchen sie nur, an persönliche Daten zu kommen und dem User zu schaden. Doch wie erkennt man eine seriöse Webseite? Der nachfolgende Artikel zeigt Tipps auf, anhand dieser jeder Besucher sofort eine seriöse von einer unseriösen Website unterscheiden kann.

Auf welchen Webseiten ist das vor allem relevant?

Nun, relevant wird ein Seriositäts-Check vor allem auf Webseiten, die dem Genre „suspekt“ zuzuordnen sind. Dabei müssen das gar keine schlechten Anbieter oder Dienstleister sein. Doch ein Check vorher ist nicht schlecht. Etwa bei Finanzdienstleistern im Internet. Bevor ihr irgendwo Geld einzahlt prüft lieber vorher, wer dahinter steckt. Klassische Beispiele wären hier Online Broker wie Etoro, Online Casinos wie 666Casino oder ganz einfach Online Shops wie Aboutyou. Hier täuschen leider viele Webseiten vor, ebendiese zu sein. Und dann folgt das böse Erwachen. Also besser mal vorher prüfen!

Auf das Impressum achten

Vor allem geschäftsmäßig verwendete Webseiten müssen laut Telemediengesetz ein Impressum besitzen. Auch zahlreiche private Websites besitzen dieses Verzeichnis. Weist eine Seite kein Impressum auf oder ist die unvollständig, gilt dies häufig als Zeichen dafür, dass der Betreiber oder Inhaber nicht mit seinen Pflichten vertraut ist. In zahlreichen Fällen zeigt das fehlende Impressum eine unseriöse Website auf. Manche Anbieter möchten durch das Weglassen des Impressums absichtlich nicht erkannt werden, damit sie gegebenenfalls nicht zur Verantwortung gezogen werden können.

Fehlende Kontaktmöglichkeiten

Fehlt das Impressum, bieten Webseiten dennoch häufig eine Kontaktmöglichkeit an. Dies können eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder ein eigenes Kontaktformular sein. Kontaktmöglichkeiten gehören ebenso in das Impressum. Zeigt die Website keine Kontaktmöglichkeiten auf, gilt dies ebenfalls als unseriöses Zeichen. Sind Kontaktmöglichkeiten vorhanden, muss dies allerdings noch lange nicht auf eine seriöse Seite hinweisen. Die Kontaktmöglichkeiten müssen auch Funktionieren und der Inhaber der Seite über sie erreichbar sein. Handelt es sich beispielsweise bei der E-Mail-Adresse um eine sogenannte Freemail-Adresse, welche zu einem frei verfügbaren und kostenlosen Hoster gehören, gilt dies gleichfalls als unseriöses Indiz. Freemail-Adressen lassen sich schnell registrieren, wodurch sie eine Erreichbarkeit vortäuschen. Ob die E-Mail-Adresse tatsächlich funktioniert und der Inhaber über sie erreichbar ist, ist in diesem Fall oft fraglich.

Das „fremde“ Ausland

Zahlreiche Firmen und Privatperson wählen einen Sitz im eigenen Heimatland. Ein ausländischer Firmensitz muss zugleich kein Problem darstellen. Dennoch gelten ein ausländischer Firmensitz oder eine Domainregistrierung im Ausland häufig als Schwierigkeiten. Vor allem bei Reklamationsansprüchen von auswärtigen Unternehmen treten nicht selten Komplikationen auf. Der Vertragspartner kann sich unter Umständen einer rechtlichen Verfolgung und der dazugehörigen Auseinandersetzung entziehen. Somit sollten Besucher bei Käufen unbedingt genau die AGBs durchlesen und auf den Firmensitz achten.

Rechtschreibung ist das A und O

Jede Webseite weist textliche Inhalte auf. Anhand der Tatsache, wie diese verfasst sind, erkennt der Besucher im Normalfall bereits den Arbeitsaufwand hinter ihnen. Zahlreiche Grammatik-, Rechtschreib- und Interpunktionsfehler werden häufig als Zeichen gedeutet, dass das Angebot mit keinem sonderlich hohen Arbeitsaufwand verbunden ist. Handelt es sich beispielsweise um eine Seite mit Übersetzungen, sollten diese ebenso als Warnzeichen angesehen werden. Schlechte und kaum sinnergebene Übersetzungen stellen meist ein Zeichen von computergenerierten Übersetzungen dar. Unseriöse Angebote werden des Weiteren durch marktschreierische Texte markiert. Schlagwörter wie „gratis“ und „kostenlos“ locken den User des Öfteren in eine verstecke Abofalle, wobei die Kosten in vielen Fällen erst nach der Registrierung entstehen.

Persönliche Daten sollten persönlich bleiben

Fordert eine Webseite auf, dass sich der Besucher mit privaten Daten wie seiner Adresse, seinem Geburtstag oder einer Zahlmöglichkeiten mit sensiblen Daten registriert, gibt der User in vielen Fällen sich häufig dem Anbieter eindeutig zu erkennen. Bei Abofallen werden diese teils streng vertraulichen Daten beispielsweise genutzt, um Forderungen einzutreiben. Handelt es sich nicht um eine vertrauenswürdige Website, sollte die Eingabe privater Daten deshalb unterlassen werden. Ist die Eingabe dennoch nötig, sollte die Übertragung immer verschlüsselt erfolgen. Verschlüsselte Internetseiten zeichnen sich durch die URL „https://“ und einem Schlüssel- bzw. Schlossicon aus. Fehlen diese Zeichen, sollte die Eingabe der Daten strengstens vermieden werden.

Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengefasst unter anderem hier gefunden.