Künstliche Intelligenz: Das kann sie und dort finden wir sie schon heute

Mit dem Thema künstliche Intelligenz haben sich Menschen schon vor vielen Jahrzehnten beschäftigt – während es anfangs noch vornehmlich Romanautoren waren, kamen im Laufe der Zeit immer mehr ernstzunehmende Wissenschaftler dazu und sorgten dafür, dass künstliche Intelligenz bereits heute in unserem täglichen Leben eine große Rolle spielt.

So funktioniert künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenzen sind vielfältig, haben jedoch eins gemeinsam: Sie lernen, Muster und wiederkehrende Eigenschaften von Datensätzen zu erkennen. Dabei ist es beispielsweise möglich, eine KI mit Bildern von Hunden zu ‚füttern‘ – sie analysiert jetzt hier wiederkehrende Muster, etwa in Farbgebung und Position der hellen und dunklen Bereiche zueinander –, damit sie dann bei einem zufällig ausgewählten Bild mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit feststellen kann, ob es sich um einen Hund handelt oder nicht. Andersherum kann eine künstliche Intelligenz mittels Machine learning auch ohne festgesetztes Ziel einen großen Datensatz durchgehen – in unserem Beispiel etwa eine Bibliothek mit tausenden von Hundebildern –, um dann wiederkehrende Muster in Helligkeit und Farbgebung aufzuzeigen. Das Foto eines Hundes würde so etwa im ungefähren mittleren Drittel mit hoher Häufigkeit drei Bereiche dunklerer Farbe aufweisen: Schnauze, linkes Auge und rechtes Auge.

Hier wird künstliche Intelligenz heute schon verwendet

Schon heute finden wir künstliche Intelligenzen in vielen Bereichen des Alltags. Am ehesten fällt das noch bei den smarten Sprachassistenten auf, die laut Statistiken in immer mehr Haushalten auf der ganzen Welt zu finden sind: Siri oder Amazons Alexa können in unserer gesprochenen Sprache Muster erkennen und diese in digitale Anfragen umwandeln, die dann an die entsprechenden Server weitergeleitet werden. Doch auch Autos werden intelligenter und sind schon längst mehr Computer auf Rädern als einfache Gefährte – schon die ersten Tesla-Modelle etwa konnten dem Nutzer den besten Augenblick zum Wechseln der Spur vorschlagen, indem die Messwerte der äußeren Sensoren und Kameras ausgewertet wurden. Solche Neuerungen sind mittlerweile in vielen Wagen der Mittel- und Oberklasse zu finden.

Doch zurück zum Handy: Gesichtserkennung gibt es schon lange, mittlerweile kann man auf iPhones außerdem stichwortartig nach dem Inhalt eines Fotos suchen. Praktisch! Die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz sind auf dem Smartphone dabei zwar am präsentesten, doch auch hier noch lange nicht ausgeschöpft. Denkbar wäre zum Beispiel eine KI, die beim Spielen im Online Casino diejenigen Spieler miteinander verbindet, welche die kompatibelsten Spielmuster aufweisen. Was, wenn Apple mit dem neuen Apple Arcade so etwas künftig andenkt? So wären spannende Partien garantiert. Denkt man in produktiver Richtung weiter, kommt man auf automatisch eingetragene Termine: Warum können nicht Termine aus WhatsApp, Mail und mehr direkt in den Kalender eingetragen werden? Unter iOS arbeitet man daran, aktuell ist die Funktion jedoch bis auf die Mail-Integration noch ausbaufähig. Ebenfalls künstlich intelligent ist das sogenannte ‚Proactivity‘-Feature, das bereits seit einigen iOS-Generation mit iPhones ausgeliefert wird: So werden beim Öffnen der Spotlight-Suche zum Beispiel Orte angezeigt, die man häufig um die aktuelle Uhrzeit herum besucht, hat man einen Anruf in Abwesenheit schlägt einem das Handy auf dem Sperrbildschirm vor, doch demnächst zurückzurufen. Das erleichtert gerade vergesslicheren Nutzern den Alltag ungemein und hilft, zwischen all den Mitteilungen den Überblick zu behalten.