iPhone-Fertigung reduziert? Zulieferer stärker betroffen als Apple

iPhone XR, Bild: Apple

Erneut gibt es Berichte über eine reduzierte Fertigung von iPhones. Diese aber sind für die betroffenen Zulieferer womöglich unangenehmer als für Apple selbst.

Apple soll die Fertigung seiner iPhones zuletzt deutlich reduziert haben. Ein Bericht des WSJ geht davon aus, dass man in Cupertino auf die Bremse getreten und die Zulieferer angewiesen hat, ihre Produktion zu reduzieren. Apple aber ist von dieser Entwicklung womöglich gar nicht so stark betroffen wie zu erwarten gewesen wäre.

Das Unternehmen kann durch den weiter steigenden Durchschnittspreis des iPhones auch mit weniger abgesetzten Geräten den Umsatz halten oder noch ausbauen. Auch wenn sich dies fraglos nicht ewig fortsetzen wird, sind die Hauptleidtragenden zunächst andere.

Zulieferer von reduzierter Fertigung stärker betroffen als Apple

Foxconn, Pegatron und co. seien von der verringerten Menge bestellter Geräte weit stärker betroffen als Apple, heißt es in dem Bericht des WSJ.

Apple habe aktuell Probleme, den volatilen Markt einzuschätzen und habe daher seine Orders mehrfach angepasst.

Dieser Bericht deckt sich mit den bereits früher vermeldeten Schilderungen bekannter Analysten. Danach habe Apple die Fertigung des iPhone XR um ein ganzes Drittel zurückgefahren.

Möglicherweise wurde die Nachfrage nach dem LCD-iPhone hier unterschätzt. Das iPhone Xs / Max aber sei von den Kürzungen weniger stark betroffen, hier hatte man offenbar von Anfang an etwas vorsichtiger kalkuliert.

Wie gut die neuen Geräte im wichtigen Weihnachtsquartal gehen, wird sich wohl erst in einigen Wochen zeigen.

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  • Geschrieben am: 19. November 2018
  • Zuletzt aktualisiert am: 19. November 2018
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