Apple hilft bei Cybercrime-Ermittlung: Spam-König kommt in den USA vor Gericht

Er soll einer der zehn größten Spammer der Welt gewesen sein, nun ist er in Haft: Peter Levashov überschwemmte die Postfächer vieler Menschen mit Spam, Apple half den Ermittlungsbehörden bei seiner Ergreifung.

Kryptokrieg mit dem FBI, Streit um die Entschlüsselung beschlagnahmter iPhones: Apple ist nicht nur für seine sture Verweigerung bei der Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden bekannt. Immer wieder wird auch von Fällen berichtet, in denen Cupertino äußerst kooperativ bei der Verbrechensbekämpfung mithilft, so wie bei der Fahndung nach Peter Levashov.

Der russische Cybercrime-Gangster galt als einer der weltweit zehn aktivsten Spam-Versender. Außerdem betrieb er ein umfangreiches Botnetz, das er anderen Kriminellen für ihre Straftaten zur Verfügung stellte.

Verhaftung in Barcelona

Die Ermittlungsbehörden beobachteten Peter Levashov und dessen Onlineaktivität über längere Zeit, verfolgten Chat-Unterhaltungen und Zahlungsvorgänge, wie aus diesem Bericht hervorgeht. Dabei half ihnen ab einem bestimmten Zeitpunkt Apple, als nämlich bekannt wurde, dass Levashov für Teile seiner Aktivitäten eine Apple-ID nutzte.

Wie genau Apple aktiv wurde, um den Ermittlern zu helfen, ist nicht bekannt.

Cupertino kommentiert den Vorgang auch nicht weiter.

Schließlich erfuhren die Ermittler, dass Levashov Russland verlassen würde, wo er für sie unerreichbar war. Während einer Ferienreise ins spanische Barcelona klickten schließlich die Handschellen.

Nun soll er vor ein US-Bundesgericht gebracht werden.

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Geschrieben von Jonny Random
Geschrieben am 06.02.2018
Zuletzt aktualisiert am 06.02.2018
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