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Marco Jahn, den 2. September 2016

Galaxy Note 7: Rückrufaktion könnte kommende Woche starten

Samsung Galaxy Note 7
Samsung Galaxy Note 7, Bild: Samsung

Das Samsung Galaxy Note 7 scheint einen Serienfehler aufzuweisen, der dazu führt, dass sich Akkus entzünden, wenn sie aufgeladen werden sollen. Deshalb soll „in Kürze“ eine große Rückrufaktion starten, berichtet eine koreanische Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Samsung-Sprecher.

Samsung muss handeln

Das Galaxy Note 7 ist gerade einmal einen halben Monat auf dem Markt und macht schon auf sich aufmerksam mit eher unschönen Schlagzeilen. Vor allem in Südkorea wurden einige Fälle bekannt, in denen das Smartphone Feuer fing, als es aufgeladen werden sollte. Samsung soll in der Zwischenzeit schon den Verkauf gestoppt haben, um weitere Fälle zu verhindern.

Die Yonhap News Agency berichtet nun unter Berufung auf einen Samsung-Sprecher, dass eine Rückrufaktion bevorsteht. Die Ursache für die verbrannten Smartphones soll beim Akku liegen, der nicht so betriebssicher ist, wie es wünschenswert wäre. Bei einer schnellen Analyse der anderen bekannten Fälle wurde eine Gemeinsamkeit bekannt: Alle verbrannten Note 7 wurden mit einem Adapter geladen – das hätte aber auch jener sein können, den selbst mitliefert.

Das Galaxy Note 7 ist das derzeitige Flaggschiff von Samsung. Es kommt mit einem hochauflösenden Super AMOLED-Display und einem schnellen Snapdragon 820 Prozessor, zusammen mit 4 GB RAM und einem 3500 mAh starken Akku. Der Verkaufsstart war am 19. August.


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