Apples Programmiersprache Swift Open Source

Apples Programmiersprache Swift, die derzeit in Version 2.0 vorliegt, wurde von Apple, wie versprochen, als Open Source veröffentlicht. Zudem steht sie bereits für Linux zur Verfügung und Apple hat außerdem große Ambitionen mit Swift.

Swift - Screenshot

Für Linux und OS X stellte Apple den Quellcode seiner Programmiersprache Swift bereit – ein Versprechen, das der iPhone-Hersteller im Sommer auf der WWDC gegeben hatte.

Große Hoffnungen in Swift

Craig Federighi hat in einem Interview die Wichtigkeit von Swift betont. Für Apple ist die Programmiersprache eine der wichtigsten Stellschrauben, die man in der Zukunft betätigen möchte. Die Hoffnung, warum man Swift als Open Source veröffentlicht, läge darin, dass Swift zur generischen Programmiersprache für viele, wenn nicht alle Zwecke würde. Entwickler sollen damit lokal Scripte schreiben können, Apps für Mobile Devices und Computer entwickeln können, aber auch in der Cloud Webanwendungen entwerfen. Damit dies (zeitnah) gelingen kann, holt man die Entwickler über die Veröffentlichung des Quellcodes einfach mit ins Boot.

Objective C werde deshalb aber nicht obsolet, gab Federighi an. Apple selbst hat Millionen Zeilen Code zu der Programmiersprache beigetragen und Objective C sei für die Ewigkeit gefertigt. Apple werde es auch in der Zukunft unterstützen.

Swift jetzt Open Source

Swift hat Apple sich 2010 ausgedacht und die Programmiersprache aber erstmals auf der WWDC 2014 vorgestellt. Version 1.0 des SDK für die iOS-Entwicklung wurde im September 2014 veröffentlicht. Die Programmiersprache nimmt in ihren Ideen und ihrer Syntax Anleihen bei Objective C, Rust, Haskell, Ruby, Python, C#, CLU und viele weitere, wie Chris Lattner aus Apples Programmierabteilung betont.

Apple bietet Swift derzeit für OS X und für zwei Versionen von Ubuntu als kompilierte Pakete an. Derzeit kann man mit Swift Apps für OS X 10.9.x, iOS 7.x, watchOS 2.x und tvOS 9.x entwickeln.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 4. Dezember 2015
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