Adobe prüft Umsatzbeteiligung von iOS-Spielen

Die amerikanischen Kollegen von Mac4ever haben kürzlich erfahren, dass Adobe seine Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen ändern wird. Geplant ist eine Umsatzbeteiligung an iOS-Apps, die mit Adobe Director 12 erstellt wurden.

Euro, Bild: Imelda

Nicht nur Apple möchte am Umsatz für erstellte Apps der Entwickler beteiligt werden. Der Softwarehersteller Adobe bietet mit seinem Programm „Adobe Director 12“ die Möglichkeit, Spiele für die iOS-Plattform zu erstellen. Nun möchte das Unternehmen seine Lizenzträger erneut zur Kasse bitten. Ein Antrag der Endbenutzer-Lizenzerklärung beschreibt einen neuen Passus, der aussagt, dass die Entwickler bei einem Umsatz jenseits von 20.000 US-Dollar das Unternehmen Adobe mit 10 Prozent am Umsatz beteiligen sollen.

In einschlägigen Foren wird das Unternehmensinteresse bereits heiß diskutiert. Die Entwickler sind nicht begeistert über das Vorhaben des Programmherstellers Adobe, schließlich müssen Nutzer das Programm Adobe Director 12 kostenpflichtig erwerben, oder als Teil einer Cloud-Lösung in einem Abonnement bezahlen. Das iOS-Spiel Ralley Point 3 zum Beispiel wurde mit Adobe Director 12 kreiert.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 14. Februar 2013
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