BlackBerry Z10 nach 4 Tagen funktionsunfähig

BlackBerry Z10

Ende Januar präsentierte BlackBerry sein neues mobiles Betriebssystem BB10 und zwei Smartphones, das Q10 und das Flaggschiff Z10, mit dem man dem iPhone und Android-Smartphones gefährlich werden wollte. Ein Rezensionsexemplar des Z10, das dem New York Magazine zur Verfügung gestellt wurde, gab nach nur 4 Tagen den Geist auf.

Kevin Roose (New York Magazine) hat einen Nachruf auf das BlackBerry Z10 veröffentlicht. Nicht irgendeines, sondern das ihm und der Redaktion des NYMAG zur Verfügung gestellten Testmusters. BlackBerry soll das Testgerät kurz nach der Präsentation am 30. Januar an die Redaktion übergeben haben, schon am 3. Februar war es dann nicht mehr zu benutzen.

Während der Tests, die zwar auch einige gute Eigenschaften zutage förderten, sollen aber vor allem die negativen überhand genommen haben. Positiv merkt Roose an, sei die Funktion, das Smartphone zwischen einer Arbeitsumgebung und einer für die Benutzung zu Hause einzustellen.
Die bereits verfügbaren 70.000 Apps sind im Vergleich zu anderen App Stores für iOS und Android eher mau. Darunter finden sich bislang z. B. keine Versionen von Skype, Instagram oder Netflix. Gerade in den USA sind dies Apps, die von Konsumenten gerne genutzt werden.

Oft abgestürzt

Wichtiger aber ist die Tatsache, dass Roose das BlackBerry Z10 während der Tests unverhältnismäßig oft abgestürzt sein soll.

Sehr zynisch fällt deshalb das Fazit von Roose in dessen Nachruf aus, der nun sein iPhone in ganz neuem Licht sieht:

„BlackBerry Z10, you were a piece of crap, but you were my piece of crap. And I’ll miss you. Whenever I pick up my iPhone from now on, I’ll be looking at a solid, functional, well-designed piece of hardware with working apps and the ability to outlive a green banana. But I’ll be thinking of you.“
Kevin Roose

Es ist anzumerken, dass dies der erste Bericht dieser Art über ein BB Z10 ist. Man kann also davon ausgehen, dass Kevin Roose vom NYMAG einfach Pech gehabt hat. Die von ihm erwähnten Abstürze rühren wahrscheinlich auch daher, dass das Gerät bereits vorher nicht ganz in Ordnung gewesen war.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

Metadaten
  • Geschrieben am: 10. Februar 2013
  • Zuletzt aktualisiert am: 10. Februar 2013
  • Wörter: 326
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