Microsoft: $492 Millionen Verlust im vierten Geschäftsquartal

Microsoft hat im Zeitraum von April bis Juni dieses Jahres 492 Millionen US-Dollar Verlust gemacht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im selben Zeitraum konnte der Softwarekonzern 2011 einen Gewinn von 5,9 Milliarden Dollar verbuchen.

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Die Übernahme der Online-Werbefirma Aquantive soll maßgeblich zum großen Verlust Microsofts beigetragen haben.

Aquantive brachte Microsoft Verluste ein

Abschreibungen sollen in ungefährer Höhe des 6,3 Milliarden Dollar Aquantive-Kaufpreises durchgeführt worden sein. Auch die Suchmaschine Bing stellt bislang keine ernstzunehmende Konkurrenz zum Suchmaschinen-Giganten Google dar und ist entsprechend nur bedingt „wirtschaftlich“.

Zuwachs in der Entertainment und Devices-Sparte

Microsoft gab mit Blick auf die nahende Veröffentlichung von Windows 8 an, dass sich der Vorgänger Windows 7 in letzter Zeit merklich schlechter verkaufen konnte. Zwar wurden ebenfalls weniger Xbox-Konsolen ausgeliefert – „nur“ noch 1,1 Millionen verglichen mit 1,7 Millionen im selben Zeitraum 2011 – dennoch konnte die Entertainment und Devices-Sparte des Unternehmens zulegen. Der Kauf des Internetkommunikationsdienstes Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar soll zum Zuwachs beigetragen haben. Im Steuerjahr 2012 beliefen sich die Einnahmen des Unternehmens auf 18,6 Milliarden Dollar.

Mehr über Alexander Trust:

Bekam seinen ersten PC mit sieben Jahren, einen XT mit 4 MHz und Monochrom-Monitor. Registrierte die erste Domain im Jahr 1998, vorher auch in Mailboxen aktiv, bei AOL und Compuserve. Studierte Computer Science (Anwendungsentwicklung) in Wuppertal und Informatik und Soziologie, Linguistik und Literatur in Aachen. Veröffentlichte bereits einen Roman.

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  • Zuletzt aktualisiert am: 20. Juli 2012
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