iOS 4.3: Jailbreak verzögert, SHSH-Sicherung möglich

Die geplanten Exploits der neuen Apple-Firmwareversionen für iPhone, iPad und Co. sind doch nicht wie geplant knackbar, einige „größere Steine“ seien dem Dev Team in den Weg gelegt worden. Neue Möglichkeiten, um Jailbreak und ggf. Unlock einzuspielen, werden bereits bearbeitet. In der Zwischenzeit können frühe Updater bereits jetzt ihre SHSH-Files mit einer runderneuerten Version von TinyUmbrella sichern.

Einige „vielversprechende Crashes“ hatte das Dev Team in der bisherigen Arbeit am gestern erschienenen neuen iOS 4.3 entdeckt, aber sie „funktionieren nicht“. Eine Möglichkeit zum Untethern eines irgendwann kommenden Jailbreaks gibt es offenbar. Die Schwierigkeiten sind insbesondere darauf zurückzuführen, dass man die ganzen bis jetzt geleisteten Vorarbeiten ohne ein Hands On auf dem echten Gerät machen musste. Respekt verdient sich aktuell ionsbesondere Sherif Hashim, der weiter Baseband-Exploits erforscht, obgleich seine Situation in Kairo, Ägypten aktuell nicht die einfachste ist. ETAs gibt es keine, wie immer gilt es, abzuwarten.

Wer dennoch auf iOS 4.3 wechselt und für unbestimmte Zeit auf den Jailbreak verzichtet, kann mit der neuen Version von TinyUmbrella seine SHSH-Files sichern. Die bisherigen Versionen sollen durch einen Bug gelegentlich extrem langsam werden, Entwickler notcom hat neben einem Fix dieses Problems die 4.3-ready-Version 4.3.00 veröffentlicht, die auch die nun erschienenen iOS-Versionen unterstützt. Vorsicht bei der Verwendung auf Bildschirmauflösungen mit vertikal weniger als 900 Pixeln: die UI muss noch für manche kleineren Netbook-Screens angepasst werden, UI-Elemente könnten auf den kleinen Screens außer Reichweite sein. Wer sich über die Überschrift bei notcom wundert: die iPad 2-Firmwareversionen bezeichnen die kommenden iPad-Modelle als 2.1, 2.2 und 2.3 – gemeint ist jeweils die WiFi-, UMTS/3G- und die CDMA-Version des iPad 2.

„Versehentliche“ Updates von iDevices via iTunes haben bereits für einigen Ärger insbesondere bei Unlockern gesorgt: eine Möglichkeit, iTunes den Update nachhaltig zu verbieten, ist ebenfalls aus gegebenem Anlass veröffentlicht worden: iTunes muss auf Version 10.2 oder 10.2.1 installiert sein. Falls iTunes läuft. muss es zunächst beendet werden. Anschließend kann man in der Terminal-App mit dem Befehl

defaults write com.apple.iTunes personalized-installation-server-host /dev/null

die Update-Funktion von iTunes abschalten.

Will man irgendwann doch updaten, muss in der Kommandozeile der Block mit dem Befehl

defaults delete com.apple.iTunes personalized-installation-server-host

wieder rückgängig gemacht werden. Hier im Test lief die Update-Blockieranweisung ohne etwaiges Sudo etc. direkt auf der Terminal.app durch.

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Metadaten
  • Geschrieben am: 10. März 2011
  • Zuletzt aktualisiert am: 10. März 2011
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