Erster Blick auf Delicious Library 2 (Beta)

Delicious Library 2, Screenshot

Lang haben sie sich Zeit gelassen, Will Shipley und Kollegen. Schon im letzten Jahr gewannen sie mit einer nicht-öffentlichen Alpha-Version von Delicious Library 2 einen Apple Design Award auf der WWDC. Knapp ein Jahr später ist das Katalogisierungsprogramm immer noch nicht ganz fertig. Aber es gibt Hoffnung. Seit gestern Abend ist nun zumindest eine öffentliche Beta-Version erhältlich. Wir haben einen ersten Blick drauf geworfen.

Beim ersten Start der Beta-Version wird der geneigte Nutzer darauf aufmerksam gemacht, dass das Programm Funktionen der Grafik-Engine von OS X nutzt, die erst in 10.5.3 zur Verfügung stehen. Bis Apple 10.5.3 auch für den Otto-Normal-Nutzer freigibt, ist demnach mit Einschränkungen bei der Performance zu rechnen. Auch ohne 10.5.3 konnten wir aber keine Geschwindigkeitseinbußen feststellen.

Wichtigste Neuerung in Delicious Library 2 ist wohl die Export-Funktion. Wer seine Medien-Sammlung übers Netz zeigen möchte, der wird sich über den sehr intuitiven Dialog freuen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie unsere Beispiel-Seite zeigt. Auch auf dem iPhone macht die exportierte Sammlung eine gute Figur.

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Delicious Library 2 - Exportfunktionen, Screenshot

Delicious Library ist und bleibt ein optischer Leckerbissen. Der Nutzwert mag auch in Version 2 begrenzt sein, aber die Kombination aus ansprechender Oberfläche und iSight-Barcode-Scanner weckt selbst in nüchtern-neutralen Macnotes-Redakteuren den Sammlertrieb. Bis zur fertigen Version müssen allerdings noch einige Schwachstellen ausgebessert werden: Die deutsche Übersetzung ist lückenhaft („Finding Bücher“), die manuelle Suche zickte zuweilen und die neue Export-Funktion führte bei größeren Bibliotheken zum Beinahe-Absturz des Programms. Vielleicht ist es ja bis zur WWDC soweit – ein Kreis würde sich schließen.

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Metadaten
  • Geschrieben am: 24. Mai 2008
  • Zuletzt aktualisiert am: 1. März 2021
  • Wörter: 244
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  • Lesezeit: 1 Minuten 3 Sekunden