Redaktion Macnotes, den 29. März 2008

iPhone 2.0: Früher als erwartet, mit GPS und Video-Chat?

iPhone Classic, 3G und 3GS von links nach rechts
iPhone Classic, 3G und 3GS von links nach rechts

Sicher ist: Irgendwann in diesem Jahr wird es einen UMTS-fähigen Nachfolger des iPhones geben. So hat es Steve Jobs höchstselbst bei mehreren Gelegenheiten erwähnt. Üblicherweise reizt Apple seine selbstgesetzten Zeitpläne voll aus. Deshalb rechnen die meisten Beobachter mit einem Verkaufsstart des nächsten iPhones frühestens zum Weihnachtsgeschäft 2008. Doch in den letzten Tagen verdichten sich die Gerüchte, dass das iPhone 2.0 deutlich früher und besser ausgestattet das Licht der Welt erblicken könnte.

Am Dienstag meldete der iPod Observer unter Berufung auf den Gartner-Analysten Ken Dulaney, dass Apple bereits 10 Millionen iPhones der zweiten Generation in Auftrag gegeben habe. Dulaneys Vorgesetzter Bob Haffner sah sich im Anschluss allerdings zu der Klarstellung genötigt:

„We have not got confirmation that an order had been placed.“ (Ken Dulaney)

Am Freitag sekundierte die chinesische „Commercial Times“ (via), dass der Zuliefer-Riese Hon Hai (alias Foxconn) derzeit mit Apple über den Produktionsauftrag für das neue iPhone verhandele. Demnach könne die Produktion schon in Kürze anlaufen.

Ähnliches berichtete am Freitag Scott Craig, Analyst bei der Bank of America: Die Produktion werde im Mai beginnen und das iPhone 2.0 noch im zweiten Quartal des Jahres auf den Markt kommen. Im dritten Quartal sollen demnach 8 Millionen UMTS-iPhones produziert werden.

Zwischendurch meldete sich Digg-Gründer Kevin Rose zu Wort: Das iPhone der nächsten Generation werde ab Werk mit einem Programm für Video-Chats à la iChat kommen. Am Mittwoch legte Rose via Twitter nach: Im Juni sei es soweit, und das Gerät werde auch über ein GPS-Modul verfügen.

Fazit

Dass wir das iPhone der nächsten Generation schon im Sommer in der Hand halten werden, ist sicher nicht völlig abwegig. Die derzeitige Gerüchte-Häufung ist aber mit Vorsicht zu genießen. Digg-Gründer Kevin Rose ist außerdem bekannt dafür, jede Gelegenheit zur PR in eigener Sache zu nutzen. Darüber hinaus waren seine Vorhersagen in der Vergangenheit einigermaßen treffsicher.


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